Lebend kommt hier niemand raus oder Frühere „Erkältungen mit harmloseren Coronaviren“ schützen mehr oder weniger bei SARS-CoV-2

SARS-CoV-2-Viren. Quelle: NIAID, CC BY-SA 2.0

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Am 31.8.2021 wurde in „Sience“ der Beitrag Cross-reactive CD4+ T cells enhance SARS-CoV-2 immune responses upon infection and vaccination veröffentlicht. Als Autoren werden Lucie Loyal, Julian Braun, Larissa Henze, Beate Krause, Manuela Dingeldey, Ulf Reimer, Florian Kern, Tatjana Schwarz, Maike Mangold, Clara Unger, Friedereike Dörfler, Sahin Kadler, Jennifer, Rosowski, Kübrah Gürcan, Zehra Uyar-Aydin, Marco Frentsch, Florian Kurth, Karten Schnatbaum, Maren Eckey, Stefan Hippenstiel, Andreas Hocke, Marcel A. Müller, Birgit Sawatzki, Stefan Miltenyi, Friedemann Paul, Marcus A Mall, Holger Wenschuh, Sebastian Voigt, Christian Drosten, Roland Lauster, Nils Lachmann, Leif-Erik Sander, Victor M. Corman, Jobst Röhmel, Lil Meyer-Arndt, Andreas Thiel und Claudia Giesecke-Thiel genannt und zwar in dieser Reihenfolge.

Diese Studie gilt als eine der Berliner Charité, die bestätigt, daß „einige Menschen … Gedächtnis-Immunzellen, die den SARS-CoV-2-Erreger erkennen und bekämpfen“, besitzen würden, wie es in „RT Deutsch“ (10.9.2021) unter der Überschrift „Studie zur Immunabwehr: Frühere Erkältungen schützen bei COVID-19-Erkrankung“ heißt. In dem Beitrag wird Giesecke-Thiel wie folgt zitiert: „Bei Erkältungen mit harmloseren Coronaviren baut das Immunsystem also eine Art universelles, schützendes Coronavirus-Gedächtnis auf. Wenn es nun mit SARS-CoV-2 in Kontakt kommt, werden solche Gedächtniszellen wieder aktiviert und greifen nun auch den neuen Erreger an. Das könnte zu einer schnelleren Immunantwort gegen SARS-CoV-2 beitragen, die einer ungehinderten Ausbreitung des Virus im Körper zu Beginn der Infektion entgegensteht und so den Verlauf der Erkrankung vermutlich günstig beeinflusst.“

Daß die Krankheitsverläufe sehr verschieden sind, das dürften mittlerweile bei den meisten Deutschen bekannt sein. Doch wenn das so ist, wie die Autoren mitteilen, warum sollen dann alle über einen Kamm geschoren und gespritzt werden?

Daß „die Immunantwort bei einer Kreuzreaktion mit zunehmendem Alter sink“, das ist auch bekannt und daher sind Medikationen für echt Ältere nicht von der Hand zu weisen. Doch das betrifft mehr oder weniger die über 70-Jährigen. Es ist eine Binsenweisheit, daß Menschen älter werden und sterben. Auch das Immunsystem altert. Kurzum: Lebend kommt hier niemand raus.