Kommentar: Macron mault

Emmanuel Macron (Juli 2017). Quelle: Wikimedia, gemeinfrei, CC BY-SA 2.0

Paris, Frankreich; Ankara, Türkei (Weltexpress). Dass Recep Erdogan ein Sultan ist, der Geopolitik betreibt und die Türken vor allem in dem Türkei und Republik Türkei (türkisch Türkiye Cumhuriyeti) genannten Staat ein durch und durch imperialistisch ausgerichtetes Volk sind, das zeigt sich Tag für Tag, Woche für Woche. In dieser hetzte Erdogan von der Glühlampenpartei Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP), deutsch für Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung, gegen Emmanuel Macron (La République en Marche), deutsch Die Republik in Bewegung – mit Ausrufezeichen. Letzte ist ein Baby des Teils der französischen Bourgeoisie, der nicht die Fünfte Republik verteidigen will, sondern die Auflösung des Westfrankenreiches in der Europäische Union (EU) genannten Veranstaltung fördert.

Auch die Macron-Franzosen halten die Erdogan-Türken, die es scheinbar nur noch halbherzig in die EU drängt, seit Jahren und Jahrzehnten hin. Längst nimmt die Erdogan-Türkei daher keine Rücksicht. Die EU und allen voran die Griechen in der Hellenischen Republik und auf Zypern werden werden weiter agitiert und provoziert. Nach wie vor wird der Norden von Zypern von Türken besetzt, so wie die Türken große Flächen von Kurdistan und Armenien besetzen.

Erdogan sprach am Samstag vor Anhängern seiner Partei bezüglich Franzien von angekündigte Maßnahmen gegen Muselmanen und fragte rhetorisch: „Was ist das Problem, das diese Person mit Namen Macron mit Muslimen und dem Islam hat?“ Erdogan erklärte, dass Macron eine „Behandlung auf mentaler Ebene“ benötige. Eine Fatwa sprach er nicht aus.

Macron erklärte zuvor, dass er den „islamistischen Separatismus“ bekämpfen wolle, der die Kontrolle in einigen muslimischen Gemeinden in Frankreich zu übernehmen drohe. Dass Macron blind ist, das erkennt man bereits an diesem Satz. Längst haben Mohammedaner ganze Gegenden und Gemeinden übernommen. Auch in deutschen Landen ist das so und nicht anders.

Zudem gibt sich Macron auch als Religionsgründer. Er wolle einen „Islam der Aufklärung“ aufbauen. Moscheen werden auch in Frankreich vom französischen Staat finanziert.

Statt sich für seine eigene Dummheit zu geißeln ruft Frankreich nun zeitweise (sic!) seinen Botschafter zurück. Macron mault mal wieder, zieht einen Botschafter auf Zeit ab und Erdogan dürfte sich über den Kinderkram des Statthalters französischer Globalmilliardäre ins Fäustchen lachen.

Da lobt man sich die Deutschen, die ducken sich wenigstens weg, auch wenn sie dabei den Hintern hochhalten.

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