Kommentar: Bundeswehrsoldaten in Kabul, feige und überfordert? – Evakuierungen wären ohne VS-Amerikaner unmöglich gewesen

Soldaten der Bundeswehr im sogenannten Auslandseinsatz angetreten. © ISAF Regional Command North / Petty Officer 1st Class Eric Dehm

Kabul, Afghanistan; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Mehr oder weniger 100.000 Personen wurden in den vergangenen Tagen aus Kabul, Afghanistan, ausgeflogen. Die Engländer/Briten aus dem VK schafften davon 10.000, die Deutschen aus der BRD schafften mit Ach und Krach 5.000. Die VS-Amerikaner jedoch flogen Zehntausende aus und das mehr oder weniger mühelos.

Und sie hören damit nicht auf. VS-Amerikaner, Engländer/Briten und auch Franzosen lassen sich nicht schrecken. Ihre Evakuierungsflüge gehen weiter – mindestens bis zum 31.8.2021, wie mit den Taliban vereinbart. Die BR-Deutschen hingegen zogen gestern den Schwanz ein und flohen Hals über Kopf auf und davon nach Taschkent. Die Evakuierungsflügen der Bundeswehr fanden ein abruptes Ende.

Immer mußten sich Bundeswehrsoldaten hinter den VS-Amerikanern verstecken, die jedes Mal für die BR-Deutschen die Kohlen aus dem Feuer holten. Ohne VS-Amerikaner, die sich um die Sicherung des Kabuler Flughafens in Kooperation mit den Streit- und Sicherheitskräfte der Taliban kümmerten sowie um die Sicherung des Luftraums über Kabul, wäre noch nicht einmal die Evakuierung der 5.000 gut gegangen.

Als sich diese am Boden gegen den Angriff von Kämpfern IS-K wehrten, machten sich Bundeswehrsoldaten schleunigst aus dem Staub. Weil VS-Amerikaner Geopolitik können, verhandeln sie nicht nur schon lange mit den Taliban, sie arbeiten auch mit diesen zusammen – gegen den IS-K. Die Feiglinge aus der BRD, die alleine völlig überfordert wären, haben auf der internationalen Bühne sowas von fertig. Das ist Wahnsinn, aber wahr.

Das Schlimme ist, daß die meisten Deutschen in der Heimat das auch noch gut zu finden und zu goutieren scheinen. Daß das Desaster der Evakuierung von Deutschen und Kollaborateuren aus Kabul – und Afghanistan ist groß, Tausende, Zehntausende schafften es nicht nach Kabul zum Flughafen – von der überwältigenden Masse der Mitglieder und Mandatsträger fast allen Parteien nicht thematisiert wird, geschweige denn von deren Hofberichterstattern, Lohnarbeitern der Lügen- und Lückenmedien, das darf nicht wundern. Die Deutschen in der BRD sind dabei, sich abzuschaffen und überflüssig zu machen. Ihre Vasallentruppen taugen nichts. Afghanistan war von vorne bis hinten, von Anfang bis Ende ein tödliches, ein blutiges Trauerspiel.

Nie ging es um Menschenrechte und Mädchenschulen, Brunnenbau und Brot, sondern um die Ausbeutung der Bodenschätze insbesondere durch VS-Amerikaner. Selbst das zu begreifen, daß es in der Geopolitik nie darum und um den Zirkus mit der Demokratie geht, gelingt der überwältigenden Mehrheit der Deutschen in der BRD nicht. Sie begreifen noch nicht einmal, daß sie es nicht begreifen. Und die angeblichen Eliten zwischen Rhein und Oder? Die kümmern sich um Schlupfwespen und Stromer.