Keine 100 Euro für ein solides Audio-Aufnahmegerät oder der tragbare Digitalrekorder TASCAM DR-05 V2

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Ein Blick auf den tragbaren Digitalrekoreder TASCAM DR-05 V2. © TASCAM

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Locker liegt das TASCAM DR-05 Version 2 (V2) in der Hand und würde wohl auch in Milch schwimmen wie ein Schokoladenriegel von Mars, so himmlisch leicht ist das kleine, aber feine Gerät, das eine Menge für wenig Geld – keine 100 Euro – bietet.

Längst bietet die V2 des 1971 gegründeten Elektronikherstellers mit Sitz in Montebello, Kalifornien, eine 4 GB große SD-Karte. Das ist nicht nur gut so, das reicht. Wer mehr will, der schiebt sich einfach eine SanDisk mit 8, 16, 32 oder 64 GB rein. Wer`s für Audio-Aufnahmen braucht. Die paar Euro mehr machen den Kohl nicht fett.

Ein TASCAM DR-05 V2 mit Verpackung, Bedienungsanleitung und Zubehör. © 2019, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Keine Frage, das Gehäuse ginge sogar noch kleiner, doch was will man wirklich ein Aufnahmegerät, einen in der Hosen- oder Jackentasche tragbaren Digitalrekorder in der Größe eines Kugelschreibers in der Hand halten oder sich in die Oberhemdtasche stecken?

Okay, der Rekorder scheint auf den ersten Blick aus Plaste und Elaste zu sein und auf den zweiten die Anzeige anno dazumal, doch wer braucht schon schönen Schein und Schnickschnack? Weniger ist mehr und das Wesentliche ist gut. Technisch können wir beim Benutzen als Reporter für Audios keine Mängel erkennen. Das Batteriefach geht ordentlich auf und zu. Ja, Platz für drei Batterien wäre einer mehr als für zwei, aber die reichen und im Notfall hat man schließlich Ersatzbatterie dabei.

Auch die sieben Tasten reichen aus, um alles, was man bedienen können muss, zu bedienen. Sie sind in einer Hand mit einem Daumen gut zu bedienen. Die Start-Stop-Taste (mit Home) macht, was sie soll. Auch die Rec-Taste hat nur eine Funktion, die anderen habe mehrere. Die Bedienung ist beinahe das Beste, weil wirklich einfach.

Die beiden eingebauten Mikrophone sind Kugelmikrophone, fest auf Stereo angeordnet und in dieser Preiskategorie klasse. Damit sind auch Proben- und Bühnenmitschnitte locker und leicht zu bewerkstelligen. Für Reporter mit Sprache und Interviews ist das sehr gut. Wem die Mikrofone zu sensibel sind, dem hilft der Limiter. Einfach aktivieren und den Eingangs-Pegel von 100 runter regeln aufs gewünschte Mass und die Übersteuerung ist weg. Wenn`s zu laut wird, dann ist halt zu laut. Sollen sie halt leiser drehen. Laien wählen der Einfachheit halber den Auto-Level. Läuft! Der geringe Rauschpegel ist bei diesem Preis-Leistungs-Verhältnis übrigens beachtlich.

Nebenbei bemerkt eignet sich dieses tragbare Audio-Aufnahmegerät auch in Verbindung mit Video-Aufnahmen. Nein, XKR-Anschlüsse sind bei diesem mobile Digitalrekorder für Mikrofone oder Mixer nicht vorhanden. Wer mehr will, der muss mehr bezahlen.

Wer sich als Laie nicht auskennt, der greife zum Handbuch. Das Kleingeschriebene wurde wirklich klein geschrieben, aber nicht nur in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Russisch, sondern auch in Deutsch.

In der Preisklasse bis 100 Euro gibt es nichts besseres als das TASCAM DR-05 V2.

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