Iva Landeka, Ria Percival, Sara Löser und Susann Utes bleiben beim FF USV Jena – Geschäftsführer Kai-Uwe Hirsch gelang der personelle Turnaround

Ria Percival bleibt in Jena © Dietmar Tietzmann

Weg frei für weitere Sponsoren

Insofern sind die Vertragsverlängerungen mit vier Stammspielerinnen eine Wende zur Stabilität und eine Freistellung neuer Synergien. Geschäftsführer Kai-Uwe Hirsch verlängert gestern die Zusammenarbeit mit den Stammspielerinnen Iva Landeka, Ria Percival und Susann Utes sowie Sara Löser. Die Verträge von Iva Landeka und Sara Löser wurden bis zum 30.06.2015 verlängert, die Verträge von Ria Percival und Susann Utes sogar bis zum 30.06.2016. Jetzt ist auch der Weg frei für weitere Sponsoren aus der Region, die die Stetigkeit der letzten Monate honorieren können.

Bisher beste Bundesliga Saison

„Rückblickend war es ein Ritt über den Bodensee, was wir da gemacht haben,“ meinen die treuen Fans von Jenas Powerfrauen. Mit den Vertragsverlängerungen dieser Leistungsträgerinnen wurde ein klares Zeichen für die zukünftige Ausrichtung des FF USV Jena gesetzt. Der Jenaer Verein schätzt den Erfolg, der mit Hilfe der Stammspielerinnen erzielt werden konnte. So freut sich der FF USV Jena derzeit über die bisher beste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte.

Orientierung und Entwicklung

Kai-Uwe Hirsch, der jüngst in Zypern beim Cyprus-Cup auf internationalem Parkett, Ausschau nach neuen Talenten hielt, zeigt mit den Vertagsverlängeringen das er auf der einen Seite auf Bewährtes und Vereinstreue setzt, auf der anderen Seite aber weiß, dass der Kader von Jena noch zu klein ist, um auf die Dauer ganz vorne mitzuspielen. Spielerinnenpersönlichkeiten wie die Kapitänin der kroatischen Nationalelf Iva Landeka und wie die neuseelänische Weltklassespielerin Ria Perceval fühlen sich wohl im Paradies in Jena. Auf ihre Erfahrung hin kann sich das junge Team orientieren und entwickeln.

Moral, Treue und Charakter

Mit Susann Utes ist es Hirsch gelungen eine Schlüsselspielerin zu halten, die von etlichen Bundesligavereinen Angebote erhalten hatte. Das sich Utes wieder für Jena entschied, zeigt in augenfälliger Weise was Moral, Treue und Charakter in einer Spielerin zu Tage tritt, weil das Grundkonzept des Vereines stimmig ist mit den Werten einer überragenden Sportlerin. Am Beispiel von Sara Löser ist wiederum erkennbar, dass der FF USV Jena genauso in der Lage ist wie der 1. FFC Turbine Potsdam eigenen Nachwuchs ganz nach vorne zu bringen.

Geschäftsführer Kai Uwe Hirsch:

„Wir haben bisher in diesem Jahr eine sehr positive sportliche Entwicklung zu verzeichnen. Mit den ersten Vertragsverlängerungen möchten wir die Kontinuität in der Mannschaft fortführen und freuen uns natürlich, dass uns diese wichtigen Spielerinnen weiter treu bleiben."

Am Schluss etwas Statisik

In Saison 2007/08  gelang dem FF USV Jena in der 2. Bundesliga Süd mit 58 Zählern punktgleich mit dem Zweiten VfL Sindelfingen dank eines besseren Torverhältnisses der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Der längjährige Verbleib wurde erzielt  mit den Ergebnissen Saison 2008/09 Platz 9  mit 23 Punkten, Saison 2009/10  Platz 8 mit 21 Punkten, Saison 2010/11 Platz 10  mit  19  Punkten, Saison  2011/12  Platz 10 mit   18 Punkten und Saison 2012/13 Platz 10 mit 22 Punkten.

Auftrieb für neue Sponsoren

Der große Sprung nach vorne gelang erstmals in dieser Saison, da  die Schützlinge von Cheftrainer Daniel Kraus am 15. Spieltag von 22 Spielen insgesamt schon 21 Punkte eingesammelt haben. Das permanente Abstiegsgespenst wurde von einem kleinen, aber effektiven Kader verscheucht.  Das läßt sich sehen, das kann neuen Sponsoren Auftrieb geben.

Quellen: DFB, FF USV Jena

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