Berlin, BRD (Weltexpress). Der Verband der Grundverbraucher (ABACO) fordert, Energie-, Agrar- und Lebensmittelversorgungsketten streng und transparent zu überwachen und jede Handelstransaktion, die die Familienbudgets belastet, genauestens zu prüfen.
Die Inflation, die in Italien im August auf 3,3 % im Jahresvergleich anstieg und damit ihren höchsten Stand seit September 2023 erreichte, hat die fixen Haushaltskosten und die täglichen Ausgaben für häufig gekaufte Güter (+4,3 %) die Kaufkraft von Löhnen und Renten drastisch erhöht und treibt die Verbraucher in die systemische Verarmung. Das geht aus den jüngsten Daten des italienischen Statistikamtes Istat hervor schreibt das kommunistische Magazin „Contropiano“ am 6. Septemberg 2026 und hebt hervor, hervor, dass dieser Anstieg durch den Schock bei den unregulierten Energiepreisen, die um 16,9 % (+2,8 % im Vergleich zum Juli) gestiegen sind, hervorgerufen wird und mit den enormen Preissteigerungen bei den Kraftstoffen, bei denen Transportdiesel um 26,7 % (+5,2 % im Monatsvergleich) und Benzin um 16,3 % zulegten, verbunden ist. Weiter, dass die Heizölpreise um 31,7 % (10,6 % im Vergleich zum Juli) und die Strompreise am freien Markt um 17,9 % gestiegen sind.
DerABACO appellierte, um die Realwirtschaft zu schützen und das Risiko einer schweren kontinentalen Rezession abzuwenden, an alle, den Ton und die kriegerische Rhetorik im Hinblick auf den Krieg mit Russland nicht weiter zu verschärfen und stattdessen pragmatisch nach Verhandlungskanälen zu suchen, die eine Stabilisierung der Energiemärkte ermöglichen. Gleichzeitig ist es dringend erforderlich, diplomatischen Druck auf die Vereinigten Staaten von Amerika auszuüben, um jegliche militärische Intervention oder Eskalation gegen den Iran zu stoppen, sowie durch Sanktionen die sofortige Einstellung der Militäroperationen gegen den Libanon, das Westjordanland und den Gazastreifen zu fordern, so ABACO, der betonte, auf nationaler Ebene soziale Stabilität durch ein sofortiges und entschlossenes Handeln gewährleistet sehen zu wollen, um die Spekulationsspirale zu durchbrechen. Die Energie-, Agrar- und Lebensmittelversorgungsketten müssten streng und transparent überwacht und jede Handelstransaktion, die die Familienbudgets belastet, genauestens geprüft werden. Gleichzeitig ist es unerlässlich, ein außerordentliches staatliches Preiskontrollinstrument zu aktivieren, das einen Warenkorb mit lebensnotwendigen Gütern und Energieprodukten zu einem Festpreis festzulegen. Schließlich sei ein entschlossenes Vorgehen gegen Unregelmäßigkeiten und illegale Gewinne entlang der Ölversorgungskette unerlässlich.
In „Contropiano“ wurde darauf verwiesen, dass es laut ISTAT im übrigen westlichen Europa beziehungsweise in den Staaten, die bei der EU mitmachen, nicht besser aussehe: Spanien erreichte im August 2026 eine Inflationsrate von 4,5 %, Frankreich 2,7 %, Belgien 4,2 %, Deutschland 2,9 %, während Bulgarien (5,1 %) sich mit Litauen (5,8 %) den Überschreitungswert von 5 % teilen.
Auf nationaler Ebene erfordert die soziale Stabilität ein sofortiges und entschlossenes Handeln, um die Spekulationsspirale zu durchbrechen. Die ständige und unverzügliche Einberufung von lokalen Überwachungskomitees in jeder Präfektur sei notwendig. Diese Komitees müssten die Energie-, Agrar- und Lebensmittelversorgungsketten streng und transparent überwachen und jede Handelstransaktion, die die Familienbudgets belastet, genauestens prüfen.
In „Contropiani wurde daran erinnert, dass ABACO bereits im März 2026 ausführlich berichtet hatte , dass die Guardia di Finanza (italienische Finanzpolizei) vor Ort zahlreiche Unregelmäßigkeiten und spekulative Manipulationen entlang der gesamten Kraftstofflieferkette bis hin zur Endverteilung an den Zapfsäulen festgestellt und eine Null-Toleranz-Politik und strenge Kontrollen entlang der gesamten Kette gefordert hatte, damit die hinter dem Rücken von Bürgern und Arbeitnehmern begangenen Missbräuche unverzüglich geahndet und gestoppt werden.
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