Montag, 24. August 2026
Regionales Berlin High Noon in der Hauptstadt der BRD? Prost Mahlzeit! – Zwölf Uhr...

High Noon in der Hauptstadt der BRD? Prost Mahlzeit! – Zwölf Uhr mittags mit „Spitzenpolitikern“ von CDU, SPD, B90G und L

Rotes Rathaus in Berlin. Quelle: Pixabay, Foto: Wikimedia Images

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Das medianet berlinbrandenburg e.V. (Eigenschreibweise), das sich als „ein Netzwerkverein für Creative Technologies mit rund 400 Mitgliedsunternehmen der Medien-, Kreativ- und Digitalwirtschaft“ versteht, schickte am heutigen Montag, den 24.8.2026, eine mit gesinnungsgeladenem Geschlechtergeschmiere durchseuchten „Presseeinladung zu den HIGH NOONs mit Spitzenpolitikern von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen & Die Linke“ auch an die WELTEXPRESS-Kultur-Redaktion. Eine High Noon genannte Veranstaltungsreihe sollen demnächst in der Hauptstadt der BRD stattfinden. Kurzum: Zwölf Uhr mittags mit „Spitzenpolitikern“ von CDU, SPD, B90G und L!

In der Einladung lese ich zudem, daß wirklich die „Spitzenpolitiker“ der genannten Parteien, die von mir und anderen als Kartellparteien und Kriegsparteien bezeichnet werden sowie als Parteien der Umvolkung und der Deindustrialisierung der BRD, Fragen beantworten sollen, und auch die Fragen, die da lauten: „Welche Ziele und Visionen haben die Politiker und ihre Parteien für einen der wichtigsten Wachstums- und Innovationsmotoren der Hauptstadt – die Berliner Medien-, Kreativ-, Musik- & Digitalwirtschaft?“

Daß die Antworten auf diese Fragen nicht nur für Eigentümer und Lohnarbeiter von „fast 44.000 Unternehmen“, die „es in der Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft mit rund 245.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten“ gebe, von Interesse sind, das ist verständlich. Daß nur die Spitzenkandidaten der Parteien eingeladen wurden, „von denen eine Regierungsbeteiligung im Anschluss an die Wahl erwartet werden“ könne, wie es beim medianet berlinbrandenburg e.V., das mag man richtig oder falsch, gut oder schlecht finden. Beim Veranstalter, der einladen darf, wenn er will, heißt es dazu, daß „die eingeladenen Parteien … klar geäußert“ hätten, „nicht mit der AfD koalieren zu wollen. Auch für das BSW zeichnet sich keine Regierungsbeteiligung ab.“ Das ist wohl wahr. Und das mit der Regierungsbeteiligung gilt wohl auch für die FDP und weitere über ein Dutzend Parteien, die zur Wahl des 20. Abgeordnetenhauses von Berlin, das von einigen Bewohnern und Besuchern als Kalkutta und Migrantenmetropole bezeichnet wird, und den Bezirksverordnetenversammlungen dieses Stadtstaates, der seit 1990 bei der BRD mitmacht, antreten. Die Wahl soll am 20. September 2026 stattfinden.

Was Werner Graf (Spitzenkandidat, B90G), Tobias Schulze (Fraktionsvorsitzender, L), Steffen Krach (Spitzenkandidat, SPD) und Stefan Evers (Spitzenkandidat, Bürgermeister und Senator für Finanzen, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, CDU) wohl dazu sagen, daß die Kalkutta genannte Migrantenmetropole Berlin bald von mehr Vertretern fremder Völker bewohnt wird als von Deutschen, wobei eine Vertreter eines fremden Volkes in absehbarer Zeit Regierende Bürgermeister werden könnte. Was werden diese Personen zur Umvolkung und Deindustrialisierung von Stadt und Land (Brandenburg) sagen, was zum Kriegsbündnis Atlantikpakt und was zur Hochverschuldung im Allgemeinen und zum Euro im Besonderen?

Daß ohne Moos nix los ist – und wenn das Kapital sich nicht verschuldet, das entweder dazu gezwungen werden oder der Staat des Kapitals zum Schuldner werden muß -, das ist eine Binsenweisheit. Daß die Damen und Herren der Kulturindustrie, gerne auch „Medien-, Kreativ- und Digitalwirtschaft“ genannt, die Sache mit dem Geld ganz besonders interessiert, das ist verständlich. In der besagten Pressemitteilung wird das deutlich. Zitat: „2024 wurden ca. 56,4 Milliarden Euro erwirtschaftet, was etwa 15% des Gesamtumsatzes der Berliner Wirtschaft entspricht. Welche Ziele und Visionen haben die Politiker und ihre Parteien für einen der wichtigsten Wachstums- und Innovationsmotoren der Hauptstadt – die Berliner Medien-, Kreativ-, Musik- & Digitalwirtschaft – in der neuen Legislaturperiode? Wie wollen sie Verbesserungen bei den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen der Unternehmen erzielen, weiteren Wachstum fördern und Resilienz stärken?“

Mit welchen Summen wurden die Personen- und Kapitalgesellschaften der Kulturindustrie in Kalkutta eigentlich subventioniert? Diese Frage und weitere kritische Fragen wären wohl nicht fehl am Platze wie auch Spitzenpolitiker von AfD und BSW.

Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch Bildungs- und Studienreisen mit Themen aus Politik, Wirtschaft (Politische Ökonomie und Geopolitik) und Geschichte und so weiter und so fort in einer Welt im (Wirtschafts-)Krieg, zudem kulturelle und kulinarische Reisen auf der Suche nach dem Wahren, Schönen und Guten durch Berlin und Brandenburg –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Vorheriger ArtikelAfD will BRD aus der Eurozone zurückziehen und aus dem Schengen-Abkommen austreten, sollte sie in Berlin regieren
Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner