Hassan Rohani, Hodschatoleslam und Präsident der Islamische Republik Iran, kriecht zu Kreuze

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Hassan Rouhani (2017 in Moskau). Quelle: Wikimedia, CC-BY 4.0, Bild: Kremlin.ru

Teheran, Iran (Weltexpress). Wahnsinn, aber wahr. Angesichts des völligen Versagens des Gesundheitswesen im Iran kriecht Hassan Rohani (auch Rouhani geschrieben), der nicht nur Hodschatoleslam ist, sondern auch Präsident der Islamischen Republik, zu Kreuze.

Der Anlass ist die Corona-Krise. Offizielle ist von rund 20.000 Corona-Infizierten und 1.500 Corona-Toten die Rede. Doch Kenner und Kritiker sprechen von weit höheren Zahlen. Welche auch immer Rohani bewogen haben mögen, er bat das VS-amerikanische Volk im iranischen Staats-TV um eine Aussetzung der Sanktionen der VSA gegen den Iran.

Um den Iran und das Regime der mohammedanischen Rechtsgelehrten muss es angesichts eines solchen Bittganges vor heimischem Publikum schlimm stehen. So schlimm, das auch das Gefängniswesen nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. 85.000 Häftlinge wurden in die Freiheit entlassen, weil in den Knästen niemand mehr für sie sorgen kann. Die Freilassung verkündete Gholamhossein Esmaili, Sprecher der iranischen Justiz, doch die Gründe für die Freilassung der überwiegend politischen Gefangenen nannte er nicht.

Thomas Pany notiert in „Telepolis“ (19.3.2020) unter der Überschrift „Iran: USA setzen trotz Corona-Epidemie Politik des maximalen Drucks fort“: „Dass die Angst vor einer Corona-Ansteckung zu Gefängnisrevolten führen kann, die nur mit großem Aufwand zu kontrollieren ist oder vielleicht gar nicht mehr, gehört wahrscheinlich zu den hauptsächlichen Gründen der Amnestie.

Da sich unter den Freigelassenen auch viele befinden sollen, die während der Proteste inhaftiert wurden, wird auch die öffentliche Meinung ein Grund sein. Die Führung geriet in den letzten Wochen und Monaten unter starken Druck, von außen wie von innen. Dabei spielte die Informationspolitik eine große Rolle.“

Dass in Teheran Not am Mann ist, das beweist auch die an den Internationaler Währungsfonds (IWF) herangetragene Bitte um Beihilfen. Das hat es seit 60 Jahren nicht gegeben. Wird Washington dem Betteln um einen Kredit in Höhe von 5 Milliarden Dollar zustimmen und auch die Sanktionen aussetzen?

Warum sollten die Trump-Regierung in Washington, wenn die Ordnung im Iran zusammenbricht und eine Revolte das Regime hinwegfegen könnte, Gnade und Geld gewähren?

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