Grüße aus dem märkischen Otaheiti – Zu Gast bei Königin Luise in Berlin und Brandenburg

Grabmonument der Königin Luise von Preußen im Mausoleum des Charlottenburger Schlossgartens, Christian Daniel Rauch, 1811–1814, Marmor

Frankfurt am Main (Weltexpress) – Zur Sommerfrische in Schlösser und Gärten Berlins und Brandenburgs bittet uns „Miss Preußen 2010“. Mit diesem saloppen Ehrentitel hätte die auf zeitgenössischen Bildern verdammt attraktiv aussehende Königin Luise von Preußen (1776-1810) nie und nimmer gerechnet. Befürchtete sie doch zu Unrecht: „Die Nachwelt wird mich nicht zu den berühmten Frauen zählen.“ Zu Lebzeiten wegen ihrer Schönheit und natürlichen Ausstrahlung verehrt, stieg die gelockte Blondine mit den großen blauen Augen nach der Gründung des Kaiserreichs zur Mutter der Nation auf. Denn eines ihrer neun Kinder war der spätere Kaiser Wilhelm I.

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