Giordano wurde dafür verbrannt – Zahl der entdeckten extrasolaren Planeten nimmt rasant zu

Berlin (Weltexpress) – Im Jahre 1600 mußte der 1548 geborene Giordano Bruno auf dem Scheiterhaufen sterben. Der Philosoph und Astronom hatte sich nicht nur zu der Lehre des Kopernikus von der um sich selbst rotierenden und um die Sonne kreisenden Erde bekannt, sondern hatte sie auch weiterentwickelt. Kopernikus hatte in seiner Lehre noch immer die antike Vorstellung von einer Kristallschale beibehalten, welche das solare Planetensystem, welches als das gesamte Universum verstanden wurde, abschließt und an welche die Fixsterne geheftet sind. Giordano Bruno vertrat hingegen die Ansicht, die Fixsterne seien Objekte vom Charakter unserer Sonne. Eine das Universum umschließende Kristallschale gäbe es nicht, denn dieses sei unendlich. Auch die Fixsterne bzw. anderen Sonnen, seien von Planeten umgeben, von denen zumindest einige auch Leben, einschließlich menschlichem Leben, beherbergen könnten. Beweisen konnte er all dies zu seiner Zeit nicht.

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