Gesamtkunstwerk Expressionismus – Serie: „Kunst, Film, Literatur, Theater, Tanz und Architektur 1905-1925“, auf der Mathildenhöhe Darmstadt (Teil 1/2)

Ernst Ludwig Kirchner, Werner Gothein, Hugo Biallowons und Erna Schilling in Kirchners Atelier, 1915

Berlin (Weltexpress) – Das Unterfangen ist gewaltig. Da soll eine ganze Stilepoche, die alle lebendigen Künste umfaßt: die bildende Kunst wie die Musik, das Theater wie die Oper, den Film wie die Literatur, den Tanz wie die Architektur, da soll der gesamte Expressionismus in einer einzigen Ausstellung erfaßbar, sichtbar, hörbar und lesbar sein. Mit dem anspruchsvollen und inhaltlich berechtigten Titel „Gesamtkunstwerk Expressionismus“. Wird man vom Kurator der Ausstellung, dem Direktor Institut Mathildenhöhe Darmstadt, Ralf Beil, zusammen mit Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main, durch die Ausstellung geführt, ist man überwältigt von der Fülle des Ausgestellten – rund 450 Exponate von 111 Künstlern – und von der gemeinsamen Kunstsprache, die in Gemälden, Filmen, Theater, Tanz, Architektur, in Stoffdrucken, in Zeichnungen, auf Plakaten und Fotografien tatsächlich zum Ausdruck kommt.

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