Mittwoch, 15. April 2026
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Füchse gegen Löwen in der Berliner Max-Schmeling-Halle und die Frage: Wer zog wem das Fell über die Ohren?

Felle von Füchsen. Quelle: Pixabay, Foto: Gaertringen

Berlin, BRD (Weltexpress). Vor dem Punktspiel zwischen den auf den Boden der Berliner Max-Schmeling-Halle geschickten Mannschaften der Füchse Berlin Handball GmbH und der Rhein-Neckar Löwen GmbH mit Sitz in Mannheim war in einer Füchse-Pressemitteilung vom 28.2.2026 von einem „tierischen Duell in der Handball-Bundesliga“ die Rede und also von der ersten und erstklassigen Liga für Handballer einer zweitklassigen BRD, die sich zudem seit Jahren im Absturz befindet.

Weiter im Pressetext: „Im Hinspiel in Baden-Württemberg konnten sich die Füchse durchsetzen. In der SAP Arena, in der im Juni die erste Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte gelang, war es ein 33:30 für die damalige Auswärtsmannschaft aus der Hauptstadt. Mathias Gidsel war mit zwölf Toren einmal mehr der beste Werfer der Partie, Dejan Milosavljev überzeugte mit 13 Paraden. Beide Leistungsträger waren auch in den vergangenen Wochen wieder in guter Verfassung, und wollen gemeinsam mit ihren Teamkollegen den Fuchsbau in Ekstase versetzen. Die Löwen konnten zuletzt aber auch zweimal gewinnen. Ob der Sieg gegen den TBV Lemgo Lippe vom vergangenen Wochenende Bestand hat, ist aktuell noch nicht klar. Auf dem Spielberichtsbogen fehlte eine Unterschrift auf der Schiedsvereinbarung beim Anti-Doping-Reglement. Eine Entscheidung seitens der HBL steht noch aus.“

Ja, mit Mathias Gidsel und Dejan Milosavljev kann man Meister der nach wie vor stärksten Liga der Welt, das ist: die Handball-Bundesliga, werden. Eine Auswahl aus Mannheim ist eine Aufgabe, die mit einer guten Leistung zu bewältigen ist. Die Gäste von Rhein und Neckar hielten zwar lange mit, aber die Füchse gerufenen Spieler der Füchse Berlin Handball GmbH beherrschen nicht nur die eine oder andere Spieleröffnung, sondern auch das Endspiel. Sowohl die Spieleröffnung als auch das Endspiel kann man trainieren.

Mit 2:0 ging es für die Füchse gut los und nach etwas über einem Dutzend Minuten führten sie mit 8:5. Über den Zwischenstand von 14:10 – Tor durch Lasse Andersson (26.) – ging das Spiel bis zum Halbzeitstand 16:11 – Tor durch von Mathias Gidsel (30.). Als zu Beginn der zweiten Spielhälfte Dejan Milosavljev im Tor und Tim Freihöfer im Angriff Leistung zeigten, stand es nicht nur 19:11, sondern sah alles nach einem sicheren Sieg aus.

Doch die Gäste robbten sich über den Zwischenstand 20:24 (44). auf 24:26 (49.) heran. Dann brachen die letzten zehn Minuten an und die Spieler der gastgebenden Kapitalgesellschaft ließen nichts anbrennen. Ein 6:0-Lauf stellte den alten Abstand wieder her und verdeutlichte den Leistungsunterschied.

Daten zum Spiel

Füchse Berlin – Rhein-Neckar Löwen

Ergebnis: 35:28 (16:11)

Füchse Berlin: Ludwig, Milosavljev (13/1 P.); Darj, Prantner, Andersson 3, Arino, Gröndahl 1, Lichtlein 4, Gidsel 8, Freihöfer 9/7, Cehte, Langhoff 4, Herburger, av Teigum 3, Marsenic 3

Rhein-Neckar Löwen: Späth (12/1 P.), Jensen; Timmermeister 1, Nothdurft 2, Plucnar Jacobsen, Sandell 2, Steenaerts 2, Moré, Groetzki 2, Thrastarson 6/1, Jaganjac, Baijens 5, Aspenbäck, Kohlbacher 8

Zuschauer: Max-Schmeling-Halle, Berlin
Schiedsrichter: Thiyagarajah / Thiyagarajah
Strafminuten: 2 / 6

Anmerkung:

Siehe den Beitrag

im WELTEXPRESS.

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