Frau Dr. Merkel oder die CDU/CSU? – Das ist in Deutschland die Frage.

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Angela Merkel als Pappkameradin im Karneval.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Pappfigur im Karneval. Quelle: Pixabay, BU: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der Feststellung von Herrn Spahn am Veilchen-Dienstag in der „Spaß-freien Zone Berlin“ kann und will man nicht widersprechen. Danach befinden sich die CDU – und damit auch die CSU – in der schwersten Krise ihrer Geschichte.

Die Mitglieder der CDU/CSU hätten es wohl gerne, wenn diese Aussage eine tiefere Begründung und eine klare Benennung der Ursachen für die Feststellung von Herrn Spahn finden würde. In der deutschen Bevölkerung herrscht eine klare Definition des Grundproblems und seines Zeitpunktes vor. Die Bundeskanzlerin hatte seit dem Leipziger Parteitag 2003 mit einer Demokratie-freien Definition von „marktgerechter Demokratie“ bis zur Methode der Energiewende einiges angehäuft, was in Deutschland zu völligem Unverständnis führte.

Den Gipfel fand Merkels Politik allerdings mit der Entscheidung, ab dem September 2015, die deutschen Grenzen schutzlos zu stellen, nachdem man seit Jahren durch Kriege und anderes den Menschen in anderen Ländern die Lebensgrundlage genommen hatte. Um diesen „fortdauernden Verfassungsbruch“ nach Urteil von Herrn Prof. Dr. Rupert Scholz, Bundesminister a. D., aufrecht erhalten zu können, wurde jeder, der den deutschen Rechtsstaat verteidigte, in die rechte Ecke gestellt und als „Nazi“ gebrandmarkt.

Durch diese Vorgehensweise wurde die eigene Partei in eine Lage versetzt, aus der sie sich nicht mehr befreien kann, wenn die mit dem September 2015 verbundenen Grundfragen nicht nach allen nationalen und internationalen Kriterien geklärt werden. Das Verhalten der Bundeskanzlerin hat dazu die Grundvoraussetzung geschaffen, nicht nur die Wählerbasis von CDU/CSU erodieren zu lassen. Gleichzeitig wurde durch die „Nazi-Keule“ die linke Volksfront in die Lage versetzt, den Kampf gegen politische Mitbewerber bis zur politischen Spaltung des Landes zu betreiben. Es war und ist in der CDU/CSU „Not am Mann“ und die Hütte brennt.

Die Bundeskanzlerin zieht allerdings ihr Ding durch und verweigert sich jeder sinnvollen und dringend gebotenen Korrektur. Niemand hat das deutlicher gemacht als die Kurzzeit-Vorsitzende, Frau AKK. Ihre zaghaften Versuche, sich mit den Herausforderungen des September 2015 zu beschäftigen, wurden nach Presseberichten vom Kanzleramt mit offener Feindschaft beantwortet.

Das jüngste Beispiel für die Verweigerungshaltung der Bundeskanzlerin, was den erkennbaren Absturz der CDU/CSU und notwendige Korrekturen anbelangt, wurde in der We

Alles wird verweigert, was nach Kurs-Überprüfung aussieht.

Sehenden Auges marschiert man in den Nieder- oder Untergang der CDU/CSU.

Die CDU/CSU muss sich aus dieser Zwangslage befreien. Dem Land ist eher damit gedient, eine handlungsfähige CDU/CSU zu erhalten, als das „politische Leben einer Spalter-Regierung“ zu verlängern.

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