Flintenuschi wird vom Bundesrechnungshof ein wenig gerügt – Bundeswehr der absoluten Lächerlichkeit anheimgegeben

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Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, begrüßt General Eberhard Zorn mit militärischen Ehren als neuen Generalinspekteur im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, am 19.04.2018. © Bundesministerium der Verteidigung

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Als Deutscher kann man nur noch den Kopf schütteln über so viel Missmanagement und Misswirtschaft bei den Streitkräften der Bundesrepublik Deutschland (BRD). Die Jahre der Merkel-Regierungen haben bei der Bundeswehr Spuren hinterlassen. Vor allem die Zeit unter Ursula von der Leyen (CDU), die in Kasernen der BRD mit allerlei Spitz, aber keinem Kosenamen bedacht wird, und Flintenuschi ist noch einer der angenehmeren, wird mehr denn je gerügt.

Neuerdings mal wieder vom Bundesrechnungshof. Über die relativ freien Finanzkontrolleure des Bundes unter Kay Scheller kann man streiten, aber immerhin kommt ab und an nicht nur eine Erklärung, sondern auch ein Wort der Kritik. Die Kontrolleure werfen den Managern im Verteidigungsministerium genannten Kriegsministerium Misswirtschaft bei einem Herzensprojekt der früheren Bundesverteidigungsministerin genannten Kriegsministerin vor.

Unter der Überschrift „Rechnungshof rügt Bundeswehr-Ausbildungsprojekt für Flüchtlinge“ (13.9.2019) heißt es dazu in „Der Newsticker“, dass das „der ‚Spiegel‘ in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Rechnungshofes von Anfang August“ berichten würde.

Weiter heißt es – und das möge man sich auf der geistigen Zunge zergehen lassen: „Das von der Ministerin angestoßene Ausbildungsprogramm für syrische Flüchtlinge sei ’sowohl unwirtschaftlich als auch unwirksam‘ gewesen, heißt es in dem Bericht. Demnach hätten 217 Flüchtlinge in den Jahren 2016 und 2017 an vierwöchigen Schnupperkursen zu Themen wie Technik, Handwerk, Sanitätswesen teilgenommen.

Die Kosten beliefen sich auf fünf Millionen Euro, heißt es in dem Rechnungshofbericht weiter. Für jeden Flüchtling gab die Bundeswehr also etwa 23.000 Euro aus, ähnliche Programme der Bundesagentur für Arbeit kosten laut des Berichts rund 1.800 Euro pro Teilnehmer. Die Verschwendung sei auf Planungsfehler zurückzuführen: Da das Deutsch der Syrer schlechter war als angenommen, seien für fast 900.000 Euro Dolmetscher angeheuert worden.“

Seien wir ehrlich: Das Deutsch der Syrer floppt wie die Bundeswehr und ihre Ministerinnen, aber immerhin verursachen die bei den „beteiligten Soldaten … 2,4 Millionen Euro Personalkosten“.

Es kommt noch dicker: „2016 habe es eine ‚Mehr-als-1-zu-1-Betreuung‘ gegeben, heißt es in dem Bericht des Bundesrechnungshofs.“ Wenn das nicht lächerlich ist, was dann?

Der Höhepunkt der Lächerlichkeit deutscher Soldaten zeigte sich womöglich in Oldenburg. Dort „sei für über eine halbe Million Euro neues Werkzeug angeschafft worden, das die Flüchtlinge dann ‚aus Sicherheitsgründen‘ gar nicht benutzen durften.“

Alles andere als lächerlich dürfte vermutlich die Maßnahme gewesen sein, die „am Standort Meppen“ angewandt wurde. Lehrliche seien dort „täglich per Leibesvisitation und von Sprengstoffspürhunden kontrolliert worden“. Aus Jux und Dollerei wird das dort wohl nicht stattgefunden haben.

„Wir schaffen das“ und zwar bis in die bodenlose und also unendliche Lächerlichkeit dank der Mitglieder, Mandatsträger und Minister der Altparteien aus CDU, CSU und SPD.

Jetzt raten Sie mal, wieviele der „Flüchtlinge“ genannten Einwanderer es in „einen festen Job“ bei diesem Wir-schaffen-das-Staatsbemühen der Merkel-Regierung geschafft haben?

Zwei!

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