Ewiger Krieg am Hindukusch und täglich Tote – Truppenabzug der VSA samt Vasallen oder „totaler Krieg“

Hubschrauber über dem Hindukusch.
VS-Amerikanischer Hubschrauber über dem Hindukusch, Afghanistan. Copyright Photo USArmy Spc Ken Scar 7th MPAD

Kabul, Afghanistan (Weltexpress). Am Hindukusch vergeht kein Tag, an dem nicht Menschen sterben und zwar im Krieg. Der wird vor allem zwischen den Taliban und den Bürgermeistern von Kabul geführt. Die VSA und das VK steht mit Vasallentruppen auch aus der BRD an der Seite der beiden Bürgermeister.

Die wollen wie eh und je wenigstens einen Waffenstillstand zum Schutz ihres Staates und der dort geltenden Verfassung der Islamischen Republik Afghanistan. Auch sollen ihre geheimen Dienste, ihre Polizei und ihr Militär bestehen bleiben. Dass die Taliban das ganz anders sehen und ihren Islam wollen, der sich immer auch Scharia schreibt, das ist klar.

Der allumfassende Geltungsanspruch der Scharia muss weg und der restliche Mumpitz auf eine Regelung der Ritualpflichten beschränkt werden. Zudem sind fast alle Heilsbotschaft des Korans – beispielsweise die Aussagen über den minderen Rang der Frauen (Sure 4, über das Erbrecht, Sure 4, 11f. und über die Blutrache Sure 2, 178f.) zu einem historischen Dokument zu erklären, das keine normative Bedeutung mehr hat. Mit anderen Worten: Die Surensuppe ist in die Tonne zu kloppen. Doch das geschieht nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Die BRD wird umvolkt und mohammedanisiert.

Einen Vorgeschmack auf das, was in der BRD nach der Umvolkung zu erwarten ist, liefert die Lage am Hindukusch. Unter der Überschrift „Polizisten bei Taliban-Angriff in Afghanistan getötet“ wird in der „Tiroler Tageszeitung“ (16.12.2020) mitgeteilt, was in den meisten Medien deutscher Zunge verschwiegen wird: „Bei einem Taliban-Angriff auf einen Polizei-Kontrollpunkt im Norden Afghanistans sind mindestens 13 Sicherheitsbeamte getötet worden. Drei weitere Polizisten wurden bei der nächtlichen Attacke der Islamisten in der Nähe der Stadt Pul-e Chumri in der Provinz Baghlan verletzt, wie Mitglieder der Gemeindeverwaltung der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch mitteilten. Während der Gefechte seien mehrere Polizeifahrzeuge in Brand gesetzt worden.“

Dass die Taliban einen vollständigen Truppenabzug der Ungläubigen fordern oder mit ihrem Krieg weitermachen, dass ist auch klar. Taliban-Sprecher Zabihullah Mudschahid: „Wir führen ja nicht Krieg um des Krieges Willen, sondern um unser Ziel zu erreichen. Es hat einen Grund für den Krieg gegeben, und solange der Grund nicht beseitigt ist, kann auch der Krieg nicht beendet werden.“

Sie kämpfen in knapp der hälfte der Provinzen gegen die beiden Kabuler Bürgermeister, die sich nur halten können, weil sie die VSA samt Vasallentruppen auf ihrer Seite im ewigen Krieg am Hindukusch wissen. Trump (RP) schient bereit für den Abzug. Mit Biden (DP) im Weißen Haus wird das wohl nicht zu machen sein.