EU und VSA wollen Syrien weiter in die Zange nehmen – Berlin und Wien, Brüssel und Washington führen Krieg gegen ganz Syrien

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Pipeline. Quelle: Pixabay, Foto: Tobias Lindner

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Europäische Union (EU) hat ihre Sanktionen, die sie „restriktive Maßnahmen“ nennt, gegen Syrien verlängert und zwar um ein Jahr bis zum 1. Juni 2020.

Damit steht die EU nach wie vor an der Seite der Yankee-Imperialisten der Vereinigten Staaten von Amerika (VSA), die Kriege und Öl und Gas und Pipelines führen. Die Falken forcieren dort derzeit den „Caesar Syria Civilian Protection Act of 2019“, der mit Sicherheit in Kürze im VS-Kongress verabschiedet werden wird. Durch das Repräsentantenhaus wurde der Strafmaßnahmen-Katalog bereits durchgewunken.

Kein Kenner zweifelt daran, dass die Gier nach Geld und Erdöl der Grund für die VSA war, gegen Syrien erst einen Kalten Krieg zu führen und dann den, der zur Stunde noch andauert.

Beamte der EU begründen die Verlängerung der Sanktionen laut „ORF“ (17.5.2019) mit der „gewaltsamen Unterdrückung der Zivilbevölkerung in dem Land“, die vom Regime aus- und weitergehe. Mit dem Regime ist die Regierung unter Präsident Baschar Hafiz al-Assad gemeint.

Thomas Pany vertritt in „Telepolis“ (17.5.2019) unter der Überschrift „USA und EU: Assad in die Zange nehmen“ scheinbar die Ansicht, dass es nur um Assad ginge. Vielleicht hat er zu viele Filme geschaut und Romane gelesen, aber um Assad geht es ganz und gar nicht.

Das wird klar, wenn man sich anschaut, wer oder was allein von den EU-Sanktion betroffen ist. Laut „ORF“ seien „von den Strafmaßnahmen … derzeit 270 Personen und 70 Unternehmen betroffen. Die Maßnahmen sehen Kontosperrungen, Handelsbeschränkungen und Einreiseverbote in EU-Länder vor.“ Und auch die Maßnahmen der VSA, die Pany mit „Ölembargo, Restriktionen bei bestimmten Investitionen, das Einfrieren von Vermögenswerten der syrischen Zentralbank und Sanktionen auf Exporte nach Syrien: Ausstattung und Technologie, die ‚zur internen Repression genutzt werden können'“ auflistet, treffen nicht nur Assad, sondern mehr oder weniger alle.

Das schreibt er unter dem irreführenden Titel dann auch so, in seinem Text dass nämlich die „Sanktionen vor allem die Zivilbevölkerung besonders treffen“. Genau das!

Und am Ende führen auch Bundesrepublik Deutschland und die Republik Österreich einen Krieg gegen ganz Syrien, besonders gegen die Bevölkerung.

Berlin und Wien befeuern den Krieg gegen Syrien

Sie führen ihn nicht nur, sie befeuern ihn auch. Berlin und Wien direkt und indirekt über Brüssel sowie Wall Street und Washington führen einen ganz gemeinen, hinterhältigen und fortwährenden Krieg um Öl gegen Syrien. Sie hintertreiben dabei immer wieder den Kampf auch der Russischen Föderation gegen muselmanische Kopfabschneider, Dschihadisten, Islamfaschisten sowie eine Annäherung anderer arabischer Staaten an Syrien.

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