„Erwartungen erfüllt!“ – Serge Aubin sah einen nie gefährdeten Sieg seiner Eisbären in Krefeld

Serge Aubin, Cheftrainer der Eisbären Berlin. © 2019, Foto: Joachim Lenz, BU: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In der Billigkette-Liga der BRD, die in zwei Gruppen gegliedert wurde, gibt es in der Gruppe Nord einen Aussetzer. Das sind die Krefelder Pinguine. Nach acht Spielen stehen null Punkte zu Buche. Alle anderen sind mittenmang dabei, die Pinguins genannten Pinguine aus der Hafenstadt Bremerhaven sind sogar gut dabei. 18 Punkte aus acht Begegnungen bedeuten Platz eins.

Die Berliner Eisbären spielen so, dass sie in die nächste Runde kommen werden. Im Eishockey ist dann die Zeit für den Playoff genannten Ausscheidungskampf.

In Krefeld ließen die Berliner am Sonntag nichts anbrennen beim ersten Auswärtsseig in dieser Saison mit 5:2 (3:1, 1:0, 1:1). Für Krefeld trafen Kristofers Bindulis (16.) und Brett Olson (55.).

Die Eisbären-Treffer steuerten Kris Foucault (1.), Leonhard Pföderl (18.), Giovanni Fiore (20., PP1), Parker Tuomie (24.) und Lukas Reichel (46.) bei. Für Fiore war es das erste Tor im Eisbären-Trikot. Weil Leon Gawanke bereits nach Winnipeg geflogen ist, um sich mit den Manitoba Moose im Trainingslager auf die Saison vorzubereiten, rückte Verteidiger Eric Mik (20) in die von Cheftrainer Serge Aubin betreute Mannschaft, für die Tobias Ancicka (19) das Tor hütete. Jugend voran!

Nach dem Spiel sagte Aubin, der einen nie gefährdeten Sieg seiner Eisbären sah, dass „die Mannschaft“ seine „Erwartungen erfüllt und über die gesamten 60 Minuten voll durchgespielt“ hätte. Als Beobachter über eine Stunde Spielzeit kann ich das bestätigen, auch dass „alle vier Reihen … Eiszeit“ bekamen, also nicht nur Ancicka, sondern auch Mick. Und das ist gut so.

Foucault aus der Paradereihe der Berliner seigte sich froh, dass er „direkt mit unserem ersten Angriff getroffen habe. Das Zusammenspiel in unserer Reihe mit Matt White und Mark Zengerle funktioniert sehr gut.“ So darf man das sehen und sagen.

Aber ob alle vier Reihen gut genug sind, um die spielerisch stärkeren Mannschaften wie München oder Mannheim, die in der Gruppe Süd um Punkte spielen, zu besiegen, dass darf bezweifelt werden. Gut wäre, würden die Berliner Eisbären die Erwartungen für den Ausscheidungskampf steigern können.

Daten zum Spiel

Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin 2:5 (1:3, 0:1, 1:1)

Krefeld Pinguine: Belov (Quapp) – C. Braun, Bull; Trivellato, Buncis; Bindulis, Bappert – Klöpper, Postel, Kuhnekath; L. Braun (A), Olson (A), Karsums; Shatsky, Petrakov, Saponari; Schymainski (C), Blank, Lessio; L. Niederberger – Trainer: Mihails Svarinskis

Eisbären Berlin: Ancicka (M. Niederberger) – McKiernan, Hördler (C); Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Espeland; Mik – White, Zengerle, Foucault; Noebels, Reichel, Pföderl;; Tuomie, Olver, Fiore; Hänelt, Kinder, Labrie

Trainer: Serge Aubin

Tore:

0:1 – 00:11 – Foucault (Zengerle, Ramage) – EQ
1:1 – 15:53 – Bindulis (Saponari, Schymainski) – PP1
1:2 – 17:55 – Pföderl (Hördler, Noebels) – EQ
1:3 – 19:40 – Fiore (Zengerle, Foucault) – PP1
1:4 – 23:54 – Tuomie (Olver, Fiore) – EQ
1:5 – 45:20 – Reichel (Pföderl, McKiernan) – EQ
2:5 – 54:52 – Olson (Buncis, Karsums) – EQ