Berlin, BRD (Weltexpress). In der ersten Halbzeit des Punktspiels zwischen den aktuellen Kadern der Kapitalgesellschaften Füchse Berlin Handball GmbH und der MT Spielbetriebs- und Marketing AG am Donnerstag, den 27.8.2026, ab 20 Uhr in der mit 8132 Zuschauern sehr gut gefüllten Berliner Max-Schmeling-Halle boten die Füchse gerufenen Spieler Hurra-Handball. Nach 30 Minuten zeigten die Bildschirme im der auch Fuchsbau genannten Mehrzweckhalle das Halbzeitergebnis von 17:9 an. Alle Achtung!

Das galt für den Füchse-Gegner nicht nur in Bezug auf Mathias Gidsel, der am Ende auf sieben Treffer kam, wie übrigens auch Tim Freihöfer (fünf von Linksaußen und zwei vom Siebenmeterstrich), sondern Matthes Langhoff, der insgesamt neun Treffer erzielte und nicht nur in der Abwehr gut spielte, sondern auch im Angriff. Wenn das so weitergeht bis zum Ende der Saison, dann werden einige überrascht und viele erfreut sein.

Nils Lichtlein und Fabian Wiede sind immer noch verletzt und müssen nicht nur aufs Handballspielen in der obersten Liga der BRD verzichten. Beim Kader der Kapitalgesellschaft aus Melsungen waren Timo Kastening, Nikolaj Enderleit und David Mandic nicht auf der Platte.

Der Riese und die Spielmaus

Platt wirkten die von Roberto García Parrondo trainierten und betreuten Männer, die er aufstellte. Darunter war der Riese aus Melsungen, Dainis Krištopāns, der mit 2,15 Meter alle anderen überragte. Doch der kam wie die Spielmaus nur zum schönen Schein und wohl wenig ins Schwitzen. Erik Balenciaga, der geschätzt einen halben Meter kürzer und also beinahe winzig ist, wirkte phasenweite wie aufgedreht. Beide hätten man auch irgendwo in Hessen lassen können, denn sie konnten im Fuchsbau nicht das bieten, was sie wollten und sollten, weil sie nicht durften. Die Abwehrspieler der Füchse hielten lange dagegen, jedenfalls in Halbzeit eins ausgezeichnet. Krištopāns und Balenciaga steuerten insgesamt jeweils zwei Treffer zum Endergebnis bei. Das, was beide boten, wirkte über weite strecken nicht wirksam, sondern witzig, auch wenn das eine oder andere Mal erboste Rufe und Pfiffe von den Rängen kamen.

Bankdrücker und Bereitschaftsbetrieb

Allerdings belebte auch der eine oder andere Bankdrücker die Begegnung in der zweiten Spielhälfte, darunter durchaus Balenciaga, der mehr Schwung in die Angriffe brachte. Die Füchse, die auf Bereitschaftsbetrieb umgestellt zu haben schienen, und nicht mehr die Halle rockten, mußten in den ersten neun Minuten der zweiten Halbzeit so viele Gegentore hinnehmen wie in der gesamten ersten.

Über Tausend Treffer in der Handball-Bundesliga

Daß Gidsel alsdann seinen tausendsten Treffer in der Handball-Bundesliga erzielte, hob die Stimmung in der Halle. Mehrfach erhoben sich viele Zuschauer und spendeten Beifall. Dazu trug auch die gute Leistung des Füchse-Torhüters Andreas Palicka bei, der fast zwei Hände voll Paraden zeigte und zudem ein Tor erzielte. Alle Achtung!

Lasse Ludwig hingegen hatten einen gebrauchten Takt, keinen erfreulichen Auftritt. Er kassierte, als er in der zweiten Hälfte zum Einsatz kam, sieben Gegentore ohne eine einzige Parade zeigen zu können. Dann übernahm wieder Palicka.

Trotz Betriebsbereitschaft und dem Einsatz des einen oder anderen Bankdrückers brachten die Füchse die Führung über die Zeit und kamen zu einem sicheren Sieg.

Stimme zum Spiel

Füchse-Trainer Nicolej Krickau wird in der Füchse-Berlin-Pressemitteilung vom 27.8.2026 wie folgt zitiert: „Wir sind mit dem Ergebnis und besonders der ersten Halbzeit super happy, da war unser Auftreten in vielen Bereichen sehr gut. Wir haben eine starke Mentalität gezeigt, auch in der Abwehr. Andreas Palicka war ein wichtiger Rückhalt in der ersten Phase. Für mich ist Tobias Grøndahl der Spieler des Spiels. Seine Aggressivität, seine Kontrolle sowie seine Führungsstärke zeigten sich heute deutlich verbessert. Tobis Leistung hat alle glücklich gemacht, aber am schönsten ist es natürlich für ihn persönlich, dass er auf solch einem hohen Niveau gegen so eine überragende Abwehr gespielt hat.“

Daten zum Spiel

Füchse Berlin Handball GmbH: Palicka (9 Paraden, 24 Gegentore, 1 Tor), Ludwig (0 Paraden, 7 Gegentore); Darj, Prantner, Simak, Arino, Gröndahl 5, Gidsel 7, Freihöfer 7/2, Pichiri, Langhoff 9, Kusche, av Teigum 2, Marsenic 2

MT Spielbetriebs- und Marketing AG : Simic (3 P.), Palasics (3 P.); Marchan, Balenciaga 2, Sipos, Kristopans 2, Ignatow 5, Stehl, Golla 3, Drosten 4/3, Stefansson 4, Dujshebaev 2, Forsell Schefvert 1, Sigrist, Garcia Rivera 2, Mensing 6

Ergebnis: 33:31 (17:9)

Zuschauer: 8132 (Max-Schmeling-Halle, Berlin)
Schiedsrichter: Tanja Kuttler und Maike Merz, Spielaufsicht: Sebastian Grobe
Strafminuten: 4 – 2 Minuten (Pichiri 16:21, Gidsel 55:38 – Stefansson 46:17)

Strafwürfe: 6/5 – 4/3 (Freihöfer an den Pfosten 26:15 – Drosten über das Tor 55:42)

Spielstände: 1:0 (1.), 2:2 (5.), 6:4 (12.), 10:5 (18.), 16:7 (25.), 17:9 (30.) Halbzeitstand – 18:9 (31.), 22:16 (38.), 26:20 (42.), 28:24 (48.), 32:26 (53.), 33:27 (57.), 33:31 (60.) Endstand. 

Anmerkung:

Siehe den Beitrag

im WELTEXPRESS.

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