Eisern gegen Eintracht Frankfurt – Hilft den Unionern wieder das Flutlicht?

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Alte Försterei
An einem Montagabend im Stadion An der Alten Försterei. © Foto: Hans-Peter Becker

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Unter Flutlicht zeigten die Union-Kicker in der „Alten Försterei“ immer besonders erfolgreiche Spiele. Zuletzt gewannen die Eisernen sogar mit 3:1 gegen Meisterschafts-Mitfavorit Borussia Dortmund.

Bei Tageslicht mussten die Berliner andererseits Schlappen gegen Werder Bremen und Bayer Leverkusen einstecken. Unions-Trainer Urs Fischer wehrt sich gegen derartige Mythen. „Ich will unser Spiel, unseren Kampfgeist und unsere Erfolge keineswegs auf das Flutlicht reduzieren“, sagt er und hofft trotzdem „auf ein gutes Spiel und drei Punkte vor ausverkauftem Haus gegen Eintracht Frankfurt.“

Vielleicht kann der Schweizer Fischer seinem Team einige Impulse einimpfen, denn das Union-Management verlängerte den Vertrag mit ihm bis ins Jahr 2021. „Ich hoffen schon, dass nicht alle Spieler über meine Vertragsverlängerung enttäuscht sind“, glaubt der Trainer an einen Innovations-Schub für sein Teams und betont noch einmal: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt und darauf arbeite ich hin.“

Der Trainer weiß natürlich: „Die Frankfurter sind eine sehr ambitionierte, aggressive Mannschaft, die international gut mitspielt und bis zur letzten Sekunde kämpft.“ Fischer ist andererseits auch sicher: „Wir haben durch die Niederlagen unseren Kampfgeist nicht eingebüßt. Das wollen wir gegen Eintracht Frankfurt mit unserer intakten Union-Mentalität beweisen. Im Gegensatz zu Leverkusen müssen wir am Freitag besser gegen den Ball arbeiten.“

Natürlich stößt es Fischer bitter auf, wenn die Unioner in den bisherigen fünf Spielen bereits dreimal die Rote Karte (Schlotterbeck, Subotic, Polter) sahen. Das Etikett einer Klopper-Truppe will sich der Union-Coach für seine Mannschaft aber auf keinen Fall anheften lassen. „Wir verursachen sehr wenig Fouls, trotzdem sind drei Rote einfach zu viel. Natürlich haben wir darüber mit der Mannschaft gesprochen.“ Union-Torwart Rafal Gikiewicz sieht allerdings in den wenigen Fouls seiner Vorderleute mangelnden Kampfgeist. Diese Meinung hat der Pole allerdings exklusiv. „Am Freitag werden wir wieder die alte Union-Moral zeigen“, gibt sich Urs Fischer zuversichtlich.

Neben den gesperrten Spielern Neven Subotić und Sebastian Polter fehlt weiter der verletzte Grischa Prömel. Hinter der Einsatz-Möglichkeit von Suleiman Abdullahi steht noch ein Fragezeichen. Die anderen Unioner sind fit for Flutlicht.

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