Ein Hochdachkombi für Hobby und Handwerk – Der neue Peugeot Rifter

0
1070
Peugeot Rifter
© PSA

Leipzig, Deutschland (Weltexpress). Peugeot zieht einen Hochdachkombi aus der Wundertüte, der auf den ersten Blick ein alter Bekannter zu sein schein, der einen neuen Namen trägt: Rifter.

Der erste Eindruck trügt nicht, der kompakt wirkende Kombi mit hohem Dach, wobei im Grunde genommen alle Kleintransporter schlicht geliftet wurden, stammt aus dem Hause Löwenmarke und mag für manche im Maison Commercialisation dieser Kernmarke des PSA-Konzerns zwar markant sein, für viele Fahrer in deutschen Landen jedoch dem Citroën Berlingo und dem Opel Combo äußerst und nicht nur äußerlich ähneln.

Peugeot Rifter
© PSA

Richtig gelesen und gedacht, im Bereich der B-Vans beziehungsweise Kleintransporter für Kind, Kram und Kegel ist der Konzern beziehungsweise die Gruppe Peugeot Société Anonyme (PSA) mit seinen drei Marken Peugeot, Citroën und neuerdings Opel dick dabei. Dass auch noch die Marken DS und Vauxhall dazugehören sowie weitere Unternehmen im Umfeld fahrbarer Untersätze und unerlässlicher Finanzspritzen, das steht in einem anderen Beitrag.

Die genannten Automobile und also auch der Rifter kommen alle von einer Plattform für Personenkraftwagen, die von PSA mit Sitz in Rueil-Malmaison bei Paris mit EMP2 bezeichnet wird. Wenn das so ist, wie es ist, dann ist es wichtig für die Werbung, auf die kleinen und hoffentlich feinen Unterschiede aufmerksam zu machen, weswegen der Hersteller dieses Hochdachkombis nicht zu erwähnen vergisst, dass das „i-Cockpit“ einzigartig „im Segment der Outdoor-Vans“ sei. I-Cockpit? Darunter wird bei PSA die Kombination aus kompaktem Lenkrad, Kombiinstrument auf Augenhöhe und großem 8-Zoll-Touchscreen verstanden.

Peugeot Rifter
© PSA

Ansonsten ist auch dieses Automobil quadratisch und praktisch, mithin für alle, die Handwerk und Hobby verbinden, von Vorteil, denn der Rifter gilt als Meister der Möglichkeiten fürs Verstauen und Verstecken von Krims und Krams. Für Arbeit, Sport und Spiel eignet sich der Stauraum, so dass das Fahrzeug wie gemacht für Familie und Freizeit wirkt und für einen Ab-Preis, der bei etwas über 20.000 Euro liegt, beim Sport und Gewerbetreibenden bezahlbar scheint.

Will man mehr Ausstattung, muss man tiefer in die Tasche greifen. Für 20.740 Euro bekommt der Kunde nur den Benziner mit 110 PS/81 kW, der die Schadstoffnorm Euro 6d-TEMP erfüllt, und die Ausstattungslinie Access, nicht Active und Allure. Doch zum Access zählen bereits ABS, ESP und sechs Airbags, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, eine Dachreling, elektrische Fensterheber vorne, eine verglaste und beheizbare Heckklappe, ein vertikal verstellbares Lenkrad, eine Schiebetür an der rechten Seite und so weiter.

Peugeot Rifter
© PSA

Wer Beleuchtung in der zweiten Reihe und im Laderaum wünscht, zudem die Dachablage, Haltegriffe vorne und hinten, eine manuell zu steuernde Klimaanlage, das Mulifunktions-Lenkrad sowie Schiebetüren an beiden Seiten will, der wähle Active.

Wer das Stauraumwahnsinn in allen seinen Facetten kennen- und schätzenlernen möchte, der muss sich für Allure entscheiden, denn dann bekommt er Ablagen im Boden der zweiten Reihe und auch einen umklappbaren Beifahrersitz mit Armlehne. Auch eine akustische Einparkhilfe, eine elektrische Feststellbremse, Getränkehalter und anderes mehr. Beim Benziner klettert der Preis mit allerlei Allüren auf 23.990 Euro.

Wer schnelle Diesel-Motoren (130 PS/96 kW) nach wie vor zu schätzen weiß, der blättert für den kurzen Rifter mit Achtgang-Automatik und Allure-Serienausstattung sogar 29.240 Euro hin. Will er diesen Wagen mit seinen Wonnen 35 Zentimeter länger, klettert der Preis höher und zwar auf 30,440 Euro. Weitere Wohligkeiten und Zubehör lassen den Preis zudem in die Höhe schnellen. Also Augen auf, wenn sie bei der Hülle und Fülle der Ausstattungsvielfalt groß werden.

Peugeot Rifter
© PSA

Für die Älteren und den Alles-mit-einem-Auto-Käufer dürfte von angenehmen Vorteil sein, dass die Türen für die billigen Plätze Schiebetüren sind. Vorne und im Fonds ist der Einstieg einfach, weil die Sitzposition nicht knapp über der Grasnarbe angeordnet wurde. Wem das immer noch zu tief ist, der muss vorne sitzen, denn dort können die Sitze hochgehebelt werden.

Der Rifter kann sich in der Reihe der Hochdachkombis sehen und muss sich mit der Konkurrenz mit einer Höhe von 1,80 m bis 1,90 m Citroën Berlingo, Opel Combo, Fiat Doblò, VW Caddy, Renault Kangoo, Mercedes-Benz Citan und Dacia Dokker messen lassen.

Wer den Rifter noch als Auto für eine ausbaufähige Kleinfamilie sieht, er kann schließlich auf sieben Sitze ausgebaut werden, oder für viel Freizeitaktivitäten, die im Pkw Platz brauchen, der liegt richtig. Und zum Hobby passt auch Handwerk, jedenfalls das, bei dem die Kragen weiß und Finger sauber bleiben. Für alle, die dem klassischen Habitus Handwerker entsprechen, wird es wohl in ein paar Monaten ein passendes Prachtstück vom Peugeot Rifter geben, das aus PSA-Werken in Spanien und Portugal kommt, wo auch die technisch identischen Schwestermodelle Citroën Berlingo und Opel Combo gebaut werden.

Fotoreportage

Mehr Bilder zum Beitrag in der Fotoreportage: Ein Hochdachkombi für Hobby und Handwerk – Der Peugeot Rifter von Ted Prudenter.

Anmerkung:

Die Recherche wurde vom PSA-Konzern unterstützt.

Anzeige