Ein dreckiger Vergleich mit der Federal Trade Commission oder die Facebook Inc. wird wegen Verstoßes gegen die Datenschutzbestimmungen von Cambridge Analytica mit einer Geldstrafe von 5 Mrd. US-Dollar belegt

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Facebook.
Die Eigentümer von Facebook machen ... ein großes Geschäft mit vielen Informationen. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Lächerliche fünf Milliarden Dollar soll die Facebook Inc. genannte Fratzebuch-Firma als Geldstrafe zahlen. Mehr nicht. Das ist nichts weiter als ein lächerliche Bußgeld, das als Vergleich zwischen der angebliche Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission und dem Datenkraken-Konzern nach dem gewaltigen Skandal um Cambridge Analytica mit diversen Datenschutzverstößen übrig bleibt.

Wenn das Justizministerium der Vereinigten Staaten von Amerika dem Vergleich genannten dreckigen Deal zustimmt und die Facebook Inc. das Geld überweist, dann wird die Untersuchung des Cambridge-Analytica-Skandals beendet. Keine Untersuchung, keine Klage, keine Strafe. Nichts.

Wie der „Guardian“ (12.7.2019) unter dem Titel „Facebook to be fined $5bn for Cambridge Analytica privacy violations – reports“ mitteilt, muss Fratzebuch als Teil der Strafe seinen Umgang mit den Daten von Nutzern ändern, aber man werde keine Änderungen beim Datenzugang für Dritte und also Werbekunden vornehmen. Außerdem solle dies deutlicher dokumentieren werden, sodass klar wird, wofür Nutzerdaten genutzt und an wen sie weitergegeben.

Im Grunde genommen ist Fratzebuch nichts weiter als totale Reklame. Die Ladenhüter kontrollieren alles, nicht nur alle Daten, die auf die Server, die sich wiederum auf Serverfarmen befinden, sondern auch, wer diese Daten bekommt.

Richtig, die Strafe wäre mit weitem Abstand die höchste, die eine US-Behörde jemals gegen einen Digitalkonzern verhängt hat, aber er dürfte dennoch für die Facebook Inc. die Dimension eines Bußgeldes wegen Falschparken haben und also ein Witz sein.

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