Dokumentation: „Mediale Berichterstattung über angebliche Reaktivierung des sogenannten ‚Flügels'“ (Armin-Paulus Hampel)

Flüge. Quelle: Pixabay, Foto: TuendeBede

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Zu den „Berichterstattung über angebliche Reaktivierung des sogenannten ‚Flügels‘ in mehreren deutschsprachigen Medien dokumentieren wir eine schriftliche Äußerung von Armin-Paulus Hampel (AfD) vom 16.6.2021, per Pressemitteilung vom 16.6.2021 zitiert, auch in „Facebook“ (16.6.2021) veröffentlicht:

NDR, WDR und zahlreiche Tageszeitungen lügen wissentlich über angebliche Reaktivierung des sogenannten „Flügels“ in Niedersachsen.

Dass in der medialen Berichterstattung heutzutage zwischen Bericht und Meinung kaum noch unterschieden wird, ist beklagenswert genug. Im Falle eines angeblichen Geheimtreffens zwecks Reaktivierung des „Flügels“ im Februar 2021 in Verden schrecken Journalisten auch vor Straftaten nicht zurück, um Unwahrheiten zu verbreiten. Bei dem Treffen, das weder geheim noch ein Flügeltreffen war, handelte es sich schlicht um ein Mitgliedertreffen, das sich zwecks Unterstützung des in die Kritik geratenen AfD-Landesvorstandes zusammengefunden hatte. Auf dieser Veranstaltung mit ca. 30 Personen gab es EINEN Wortbeitrag, in dem EIN Mitglied über die Strukturen des sogenannten „Flügels“ in der AfD referierte. Dieser Wortbeitrag wurde von den folgenden Rednern weder kommentiert, noch gingen weitere Mitglieder in der über dreistündigen Veranstaltung auf den Einzelbeitrag ein. Man beschäftigte sich vielmehr damit, wie man auf einem möglicherweise bald stattfindenden Sonderparteitag möglichst viele Unterstützer des derzeitigen Landesvorstandes zur Teilnahme an einem solchen Parteitag motivieren könne. Immerhin ging es um den Versuch innerparteilicher Oppositionskräfte, eine Abwahl des Landesvorstandes herbeizuführen.

Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand wurde der Veranstaltungsort zuvor professionell „verwanzt“, sprich mit versteckten Mikrophonen ausgestattet. Die akustische Aufzeichnung des Treffens wurde nun (oder schon früher?) den Medien zugespielt. Nach deutschen Gesetzen ist die Verwendung und Verbreitung illegal aufgezeichneter Gespräche zu Recht unter Strafe gestellt. Das hinderte den NDR nicht daran, die Information aus diesem illegalen Mitschnitt landesweit zu verbreiten. Der NDR brüstete sich sogar noch damit, dass ihm der Mitschnitt vorliege. Damit nicht genug, die Reporter des NDR gingen sogar noch weiter und verbreiteten, diese Aufzeichnung belege, dass in Verden eine Reaktivierung des sogenannten Flügels Thema der Veranstaltung gewesen sei. Wer aber die dreistündige Aufzeichnung abhört, muss zwingend erkennen, dass dies nicht der Fall war. Die Reporter des NDR haben also wissentlich die Unwahrheit berichtet.

Völlig unerwähnt blieb ebenfalls, ob der Mitschnitt des Treffens nachträglich manipuliert wurde oder nicht. Der NDR hat jedenfalls keinen Abhörspezialisten hinzugezogen, um diese Möglichkeit zu prüfen. Oder liegt dem NDR eventuell gar keine Gesamtaufzeichnung vor, sondern nur willfährige Tonausschnitte, die fälschlicherweise belegen sollen, dass es hier um eine „Flügel“- Reaktivierung gegangen sei. Dann lügt der NDR hier ebenfalls, denn er führt an, der Mitschnitt liege ihm vor und sagt nicht, er liege „in Teilen“ vor.

Völlig unerwähnt lässt der NDR eine 5-seitige eidesstattliche Versicherung eines Teilnehmers der Veranstaltung, der mit dieser strafbewehrten Erklärung ein „Gedächtnisprotokoll“ (5 DIN A4 – Seiten!) mit den Namen der Teilnehmer der Veranstaltung erstellt hat. Nur, wer hat dieses Protokoll geschrieben? Wurde es manipuliert? Fakt ist, dass in diesem Protokoll Namen von Personen auftauchen, die nachweislich gar nicht in Verden dabei waren. Einige Namen fehlen wiederum.

Da ich persönlich ebenfalls durch den NDR als prominenter Teilnehmer der Veranstaltung erwähnt werde, und behauptet wird, ich sei der zuständige „Flügel“-Koordinator für Uelzen, werde ich deshalb rechtliche Schritte gegen den NDR einleiten. Ob ich in dieser Republik noch einen fairen Richter oder Staatsanwalt finde?