Die Türken sollen die Kurden „nicht abschlachten“ – Trump-Regierung will von Erdogan-Türkei Sicherheitsgarantien für von Kurden in Syrien – Derweil greifen Türken Kurden im Irak an

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Die Flagge der Türkei weht im Wind. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass die Türken an mehreren Fronten einen Krieg gegen Kurden führen und das seit Jahrzehnten, das ist Programm vielen Regierungen in Ankara.

Im „Standard“ (6.1.2019) wird darüber informiert, dass „die türkische Luftwaffe … im Norden des Iraks weitere Luftangriffe geflogen“ habe. „Dabei seien am Samstag sieben Terroristen ’neutralisiert‘ worden, hieß es am Sonntag auf der Webseite des Verteidigungsministeriums“, das in Wirklichkeit ein Kriegsministerium ist, denn die Erdogan-Türkei ist ein Krieg führender Terror-, Folter- und Besatungsstaat, wovon Kurden nicht nur ein Lied singen können.

Was für Türken „Terroristen“ sind, das sind nicht nur für Kurden Freiheitskämpfer. Der „Höhlen und Bunker“ seien „bei den Angriffen in der Region Avasin-Basyan … zerstört“ worden.

In diesem geopolitischen „Spiel“ mutet es beinahe als Treppenwitz an, dass Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) vor dem „angekündigten Truppenabzug aus Syrien von der Türkei Garantien für die in Syrien kämpfenden Kurden verlangt“, wie in „Spiegel-Online“ (6.1.2019) berichtet wird. Soldaten der VSA besetzen unter Oberbefehlshaber Barack Obama völkerrechtswidrig Teile des syrischen Staatsgebietes, wie die Erdogan-Türkei. Die wollte bereits vor dem Abzug der VS-Amerikaner gegen Kurden in Syrien losschlagen.

VS-Außenminister Mike Pompeo wird in „Spiegel-Online“ (6.1.2019) mit den Worten zitiert, „man wolle sicherzustellen, ‚dass die Türken die Kurden nicht abschlachten'“. Er und andere in Washington drohen derzeit damit, dass der Abzug der geschätzt rund 2.000 VS-Soldaten in Syrien langsamer voranschreiten könne.

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