Der TuS N-Lübbecke siegt im einzig wahren Derby und schlägt die GWD Minden mit 30:29 (15:12)

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© Foto: Harald Bruning, 2014

Zwar finden Derbys nur in einer Stadt statt, weswegen man von Stadtderbys spricht, doch wurden diese im Laufe der Zeit von Regionalderbys ergänzt. Als ein solches darf das "Derby" zwischen Lübbecke und Minden angesehen werden.

Wie auch immer man die Begegnung betrachtet: Der TuS das dritte Duell zwischen den beiden Kreisnachbarn in Folge gewonnen. Die erste Halbzeit verlief lange ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber fünf Minuten vor der Pause auf drei Tore absetzen konnten.

Nach dem Wechsel bestimmte die Mannschaft von Dirk Beuchler die Partie zunächst und baute die Führung auf fünf Tore aus. GWD fand jedoch zurück ins Spiel und kam vor allem über Christoph Steinert und Nenad Bilbija wieder heran. In der Schlussphase war Minden, durch eine Rote Karte dezimiert, wieder auf Tuchfühlung und hielt die Spannung, auch weil der TuS zwei Hundertprozentige Chancen ausließ. Auch als Drago Vukovic das 30:28 markierte, war die Begegnung noch nicht entschieden. Die Perkovac-Truppe schaffte erneut den Anschluss und hatte nach Zeitspiel des TuS zwei Sekunden vor dem Ende noch die Chance zum Ausgleich, die Bilbija per Freiwurf aber nicht mehr nutzen konnte.

Stimmen zum Spiel:

© Foto: Harald Bruning, 2014Goran Perkovac: “Der TuS hat nicht unverdient, aber glücklich gewonnen. So eine Niederlage ist natürlich bitter, weil die Punkte hätten uns den Klassenerhalt schon fast gesichert. Qualitativ war es sicher nicht so gut von uns, aber kämpferisch haben wir alles gezeigt. Ich hoffe einfach, dass wir gestärkt aus diesem Spiel gehen.” (Quelle: TuS-N Lübbecke)

Dirk Beuchler: “Nach 15 Minuten hatten wir das Zepter in der Hand und haben 45 Minuten lang geführt. Wir hatten die Möglichkeiten, das Spiel eher zu entscheiden, aber das war nachher auch eine Kraftfrage. Beide Teams haben hart gekämpft und alles gegeben. Meine Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt, die Halle war voll und die Stimmung super – wir sind alle zufrieden.”
(Quelle: TuS-N Lübbecke)

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