Der Schwarz-Grüne D-Day ist nicht mehr weit – Schwarze und Grüne in einem Spiel

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Schwarze und Grüne in einem Spiel. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die letzte Forsa-Umfrage lässt das Schlimmste befürchten. Seit der Bundestagswahl sind den etablierten Parteien mehr als ein Drittel der Wähler abhandengekommen. Sie haben am Gestade der Grünen angelegt, sozusagen wie Schiffbrüchige, denen die Orientierung verloren gegangen ist und der Not gehorchend auf der Insel der Glückseligkeit gestrandet sind.

Man kann es kaum fassen, wie viele sich plötzlich der grünen Heilslehre anschließen, obwohl bekannt ist, dass man eine Blinddarmentzündung nicht mit Globoli heilen kann. Wenn man bedenkt, dass auf dem Eiland eine intellektuell unterentwickelte Sekte lebt, in der Claudia, Anton, Annalena und Robert das Sagen haben, steht zu befürchten, dass die Ankömmlinge für die Zukunft nicht viel zu lachen haben. 

Die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, das wissen wir inzwischen, heißen so ziemlich jeden willkommen. Auch solche, die Vernunft geleitete Menschen bereits an ihrem Gartentor abweisen würden. Nicht nur CDU-Mitglieder finden dort seit Neuestem eine Heimat, auch der eine oder andere Abtrünnige von der SPD und Linkspartei.

Es grenzt für Unbedarfte an ein Wunder, dass es den Grünen Sektiererbund noch gibt, wenn man bedenkt, dass die Mitglieder im Bundestag während der letzten 30 Jahre der Republik schwer zu gesetzt haben. Grün zersplitterte die Gesellschaft und hat sie anfällig für paranoide Reaktionen gemacht. Das allerdings bringt mich zu folgenden Gedanken. Wenn mehr und mehr Menschen paranoid werden und deshalb ihre Glaubensgenossen wählen, müssen nach dem Gesetz der Umkehr die restlichen Anderen die Deppen sein. Ich will den Gedanken lieber nicht weiterspinnen, denn wer will schon zu den Idioten gehören. Da spaltet man die Gesamtgesellschaft doch lieber in Parallelgesellschaften auf und sucht sich dort seine Nische, damit niemand mit dem Finger auf einen zeigen kann.

Nein, Grüne treffen ihre politischen Entscheidungen nicht der Sache wegen, sondern auf Basis einer sachfremden Motivlage. Die Welt auf den Kopf stellen, die Realität in ihr Gegenteil verkehren, Menschen oder Gruppen von Menschen provozieren, diskreditieren, diffamieren und anklagen, stets mit dem Anspruch, die moralische Instanz zu sein und dabei den Natur- und Menschheitsretter geben. Das alles ist die grüne Doktrin und die einige Wahrheit. Der Rattenfänger aus Hameln ist gegen die Grünen ein Waisenknabe.

Deshalb wage ich die Prognose, dass es auf dem grünen Atoll in Zukunft sehr eng werden dürfte, zumal die Herrscher der europäischen Nachbarinseln Zäune am Strand errichtet und Wachen aufgestellt haben. Bootpeople und andere Besucher sind unerwünscht, da die Kokosnüsse auf den Palmen gerade für die eigenen Bewohner und den dort lebenden Affen ausreichen. Auch die Wohnhöhlen sind nahezu alle belegt, neu nicht in Aussicht.

Angela Merkel, die Weitsichtige, hat die Zeichen der Zeit erkannt. Vielleicht glaubt sie trotz dramatischer Sympathieverluste noch vor ihrem Rücktritt etwas reißen zu können. Sie ist drauf und dran mit dieser klugscheißenden Annalena und dem Robert zu fraternisieren. Die Grünen suhlen sich im Höhenflug, weil sie mit den Schwarzen von der CDU und CSU nach neuesten, demoskopischen Erhebungen mehr als 50 Prozent erreichen. Damit hätten sie eine Regierungsmehrheit.

Würde man von der Grünen-Insel aus dem Massenandrang auf dem Mittelmeer signalisieren, dass Anlandungen ausdrücklich erwünscht und alle herzlich willkommen sind, so der schlaue Herr Habeck, würden sich noch viel mehr CDU-Wähler von ihrer Kanzlerin abwenden. Man müsste es nur hinbekommen, Merkel medienwirksam den „schwarzen Peter“ für die ins Land hereinschwappenden Sozialgäste unterzuschieben und selbst auf „human“ machen. Mit der richtigen Sprachregelung sollte das hinhauen.

Der Showdown hat bereits begonnen. Horst Seehofer, der markige und stets beugsame Bayer wird sich sehr bald auf seine eigene kleine Insel zurückziehen und sich als Jim Knopf mit seiner Eisenbahn im Keller neuen Herausforderungen stellen.

Ob der eine oder andere Angela Merkel noch davon abhalten kann, mit Robert Habeck und Annalena Baerbock Rettungspläne auszukungeln, wird davon abhängen, ob Friedrich Merz, Jens Spahn oder Annegret Kramp-Karrenbauer vorher das Zepter entreißen.

Anmerkung:

Vorstehender Beitrag von Claudio Michele Mancini wurde unter dem Titel „Der Schwarz-Grüne D-Day ist nicht mehr weit“ im Scharfblick am 12.11.2018 erstveröffentlicht.

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