Demnächst Englische Wochen mit der russischen Nationalspielerin Olga Petrova beim VfL Wolfsburg

Olga Petrova im Champions League Spiel gegen ŽFK Spartak Subotica 2013 in Moskau. © Foto: Kristina Kokaeva

Königsklassen-Historie

Das in der noch jungen VfL-Königsklassen-Historie direkt als Schneegestöber-Spiel vermerkte Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2012/2013  in der VW-Arena bestritt Olga Petrova mit ihrem ehemaligen Verein FK Rossiyanka (russisch: Россиянка „die Russische Frau“) gegen ihren neuen Arbeitgeber als defensive Mittelfeldspielerin. Auch im Rückspiel im Moskauer Olympiastadion Luschniki (russisch Олимпийский комплекс „Лужники“) war sie gegen den späteren Champions League Gewinner und Triple-Sieger dabei. Die Wölfinnen gewannen beide Spiele mit 2:1 und in Moskau auswärts mit 2:0. Cheftrainer von Rossijanka war zu dieser Zeit der deutsche Fussballlehrer Achim Feifel, der Petrova offensichtlich eine gute Empfehlung für Deutschland ausstellen konnte.

Nicht spielberechtigt für Champions League

Petrova spielte seit 2004 beim FK Rossiyanka Moskowskaja Oblast – so der volle russische Name, denn der Verein stammt nicht direkt aus der russischen Hauptstadt, sondern aus der Moskoviter Region (Oblast). Erst vor kurzem schied der FK Rossiyanka in der aktuellen CL-Saison gegen den italienischen Meister ASD Torres Calcio im Achtelfinale aus, der jetzt im Viertelfinale Gegner von Turbine Potsdam sein wird.  „In der Champions League wird sie aufgrund ihrer Einsätze für Rossiyanka gegen den serbischen Verein ŽFK Spartak Subotica zwar nicht spielberechtigt sein," erklärte der VfL-Cheftrainer und Sportliche Leiter Ralf Kellermann im Gespräch gegenüber den Medien. Kellermann verwies auf die perspektivische Kaderentwicklung seiner VfL-Frauen für die nächsten Monate.

Internationale Erfahrung

„Angesichts der erneut vielen englischen Wochen, die im neuen Jahr auf uns zukommen, wird Olga uns aber dennoch eine Hilfe sein. Wir hatten sie schon länger im Visier und freuen uns, dass es geklappt hat. Olga ist im besten Fußballeralter, verfügt über internationale Erfahrung. Sie ist technisch versiert und sehr flexibel einsetzbar, im Mittelfeld und in der Abwehr kann sie auf fast jeder Position spielen," beschrieb der Wolfsburger Chefcoach die besonderen Vorzüge der russischen Nationalspielerin. Die Berufung von Olga Petrova ist neben dem Wechsel der nigerianischen Nationalspielerin  Desire Oparanozie, die schon Anfang August zum Kader des VfL Wolfsburg stiess, schon der zweite Transfer einer Spielerin des russischen Spitzenteams FK Rossiyanka. Kellermann wird Olga Petrova zum Trainingsauftakt am 6. Januar 2014 erstmals am Elsterweg begrüßen können.

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