Das Design ist fein – Der Django 50 4T von Peugeot Scooters

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Django 50 4T. © Peugeot Motocycles

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Warum nicht einen Motorroller unter den Weihnachtsbaum legen? Ja, warum eigentlich nicht ein leichtes Motorrad ohne die Knie- und Schenkelschluss?!

Wer sowieso Probleme mit allem abwärts der Hüfte hat – und die Knien gehören zweifelsfrei dazu -, der wird den freien Durchstieg zwischen Lenker und Sattel zu schätzen wissen. Und schicke Kleidung, die nicht für die Sicherheit des Fahrers sorgen muss. Lockere und leckere Beinkleider und Schuhe zeichnen Motorroller-Fahrer aus, die bestes Bodenblech als Trittbrett benutzen und ihre Latschen nicht auf Fußrasten rosten lassen. Zudem sind Motorroller vorne mit einer vernünftigen Verkleidung zum

Schutz vor Schmutz

Django 50 4T. © Peugeot Motocycles

ausgestattet. Beim Django von Peugeot Scooters, hinter dem mit Peugeot Motocycles ein Hersteller zwei- und dreirädriger Fahrzeuge steckt, ist diese Verkleidung durchaus Design und also eine runde Sache und durchaus ein aparter Mix aus klassischen und moderne Linien, die sich Gestalter von der legendären Peugeot S55 abgeschaut haben müssen.

Dazu populäre beziehungsweise poppige Farben und ein edles Chrom-Finish, fertig. So einfach geht gut. Um aufzufallen, kommt es auf die verchromten Kleinigkeit an, wobei eine zweifarbige Karosserie diese Besonderheit noch unterstreicht. Und auch das LED-Licht spielt dabei eine ersitzliche Rolle.

Satin Chocolate ist besonders chic, wozu die beigen und gesteppten Sitz zum Anbeißen passen. Wer Mad Grey mag, der muss verrückt sein, denn es gibt auch Satin Cherry Red und – mein Favorit – Blackcurrant, also bicolor mit Elfenbeinweiß, dazu schwarze Sitze.

Platz für die oder der, dit und dat

Bei den Sitzen ist immer noch Platz für den Sozius. Die oder der ist dem Roller egal.

Nicht nur bei einem Beifahrer ist Stauraum wichtig. Buchstäblich unterm Arsch ist am meisten Platz. In dieses Staufach passt locker ein Jet-Helm und eine leichte Jacke obendrauf. Dann ist noch das Handschuhfach zu nennen, dass ebenfalls verriegelt werden kann. Das Handschuhfach ist zweiteilig, so ist Platz für den Tankdeckel und einen 12-V-Anschluss für ein Mobiltelefon. Genau, daran wurde gedacht wie auch beim Zubehör an einen hinteren und vorderen (!) Gepäckträger sowie an ein Top Case, das 34 Liter fasst und passend in Fahrzeugfarbe und (!) mit Rückenlehne angeboten wird. Dass die beiden Gepäckträger für vorne und hinten verchromt sind und dem Ganzen zudem zusätzlichen Glanz verleihen, das ist zudem eine schöne Zugabe.

Wer sich für den Django 50 4T zu einem Ab-Preis, der aktuell bei 2 599 Euro liegt, entscheidet, der muss wissen, dass er damit durch Stadt und Land tuckert. Dieser Django ist keine Rennsemmel. Der luftgekühlte 1-Zylinder/4-Takt-Motor mit einem Hubraum von 49,9 ccm bringt halt nur eine maximale Leistung laut Hersteller von 2.7 kW, 3.672 PS. Für den Herrn mit Hut oder Fräulein Tausendschön im Kleidchen reicht das und eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h allemal.

Der Motor wird elektrisch angelassen, Zündschlüssel rein und Knopf drücken, oder im Notfall per Kickstarter, den man so oft gleichmäßig tritt, ja, das Ding kann schon ein Dutzend Tritte vertragen, bis der Motor anspringt.

Unter dem Zubehör ist noch eine Windschutzscheibe zu empfehlen, die niedrige reicht, und am besten gleich zwei Schlösser.

Zumindest das könnte man doch unter den Weihnachtsbaum packen, oder?

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