Blätter, die die Welt bedeuten – Benedikt Taschen eröffnet den “Flagship Store” seines Verlags in der Hauptstadt

Mehr “stylish” denn stilvoll wirkt der Taschen-Laden, der in der Berliner Friedrichstraße Lachshäppchen kauend und Champagner schlürfen eröffnet wurde, in dem es bald auch “Streetart” zu kaufen geben soll.

Berlin (Weltexpress) – Bunte Bilder sind seine Schwäche. Stärke trifft es besser. Mit 18 Jahren eröffnete der 1961 geborene Benedikt Taschen in seiner Geburtstadt Köln einen Comicladen. Ein Kunstbuch preiswert aufgekaufter Magritte-Bilder ließ ihn ein Verlagshaus gründen. In den Achtzigern begann er weltweit zu expandieren. Mittlerweile ist Benedikt Taschen der erfolgreichste Verleger weltweit, dessen monumentaler Helmut-Newton-Band “SUMO“ und die Muhammed-Ali-Biografie “Goat“ mit jeweils 34 Kilo die größten und schwersten Bücher überhaupt sind. Nach London, New York, Paris und Madrid besitzt nun die Hauptstadt einen „Flagship Store“, ein exklusives Geschäft des Taschen Verlags. “Flagschiff” klingt nach einer Mischung aus Aushängeschild und Eroberungsmission, postmodern in der Begriffswahl, etwas zu gewollt postmodern und überholt in der englischen Bezeichnung. Diese Eigenschaften, im Guten wie im Schlechten, geben einen Eindruck von der Berliner Taschen-Filiale in der Friedrichsstraße 180-184. Wie jede der 13 Filialen, von denen eine weitere in Brüssel und Köln im Herbst eröffnen wird, ist die Verkaufsfläche vom französischen Designer Phillipe Starck gestaltet.

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