Bikini statt Burka, Blau statt Schwarz, AfD statt CDU? – Ein Blick auf Parteienbarometer

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Bikini statt Burka.
Auf ins Blaue mit Bikini statt Burka. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Bei der berühmten Sonntagsfrage, also der Frage nach der Partei, die sie am nächsten Sonntag wählen würden, käme die Alternative für Deutschland (AfD) laut aktuellster Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die Zeitung „Bild am Sonntag“ in den neuen Bundesländern mit 25 Prozent auf den ersten Platz.

Die CDU läge dort nur noch bei 24 Prozent. Auf Platz drei liegt die Linke mit 18 Prozent und auf dem vierten Platz die SPD mit 14 Prozent.

Bundesweit jedoch steigen die Altparteien der Merkel-Regierung auf 48 Prozent.

Laut Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des teils parteilichen, teils verbandlichen TV-Senders „ZDF“ vom 14.9.2018 kämen bundesweit die Parteien CDU und CSU auf 30 Prozent. Gegenüber der vergangene Bundestagswahl vor knapp einem Jahr wären das 2,9 Prozent weniger. Sogar die SPD hält sich. Sie kommt auf 20 Prozent gegenüber 20,5 Prozent zur letzten Bundestagswahl. Die Grünen verdoppeln fast und zwar von 8,9 Prozent auf 16 Prozent.

Im Aufwind ist und bleibt die AfD. Sie käme auf 15 Prozent. Vor einem Jahr waren es 12,6 Prozent.

Die vollends zerstrittene Linke verliert bundesweit. Sie sackt auf 8 Prozent im Vergleich zu 9,2 Prozent ab. Auch die Partei der Besserverdienenden verliert in der Gunst der Wähler. Die FDP kommt auf 7 Prozent (10,7).

Für alle anderen Parteien werden 4 Prozent (5,0 Prozent) gemeldet.

Das Institut Forsa sieht mit Stand 15.9.2018 die Verliererparteien CDU, CSU und SPD ebenfalls bei insgesamt 48 Prozent. Die Grünen rangieren mit 16 Prozent vor der AfD mit 13 Prozent. Dahinter folgen Linke mit 10 Prozent und FDP mit 8 Prozent.

Ein Blick in verschiedenen Umfragen der letzten Tage zeigt, dass es für CDU und CSU bergab geht.

„Bikini statt Burka“, einer von vielen Wahlsprüchen der AfD, trägt, aber aktuell nicht weiter als bundesweit zu mehr oder weniger 15 Prozent. Um über 20 Prozent zu kommen und CDU und SPD hinter sich zu lassen, muss mehr kommen.

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