Auswärtssieg, was sonst?! – Berliner Eisbären besiegen die Bietigheim Steelers

Eishockey
Eishockey (Symbolbild). © 2014, Foto: Joachim Lenz

Bietigheim, Berlin, Deutschland (Weltexpress). Daß die Berliner Eisbären bei den Bietigheim Steelers in einer Halle an der Enz am Sonntag gewinnen würden, das war doch klar, oder? Daß der Meister beim Aufsteiger verlieren würde, das wäre hochnotpeinlich geworden.

Seien wir ehrlich, auch Niederlagen gegen Krefeld, Straubing und Schwenningen, die alle im unteren Drittel der Tabelle zu finden sind, sollten nicht sein.

Wie dem auch sei, die mitgereisten Schlachtenbummler wie Spieler, Trainer und Betreuer durften einen 4:2-Erfolg (0:1, 2:0, 2:1) feiern, sollten sich allerdings über zu viele ausgelassene Gelegenheiten und den einen oder anderen Fauxpas der Verteidigung ärgern.

Allerdings sah es ein wenig nach einer Überraschung aus. Denn im ersten Drittel lief bei den Gästen wenig. Und dann traf auch noch Mitchell Heard für den Meister der DEL 2 (18:48). Die Bären aus Berlin verteidigten in Unterzahl, weil Kevin Clark auf der Strafbank schmorrte (17:48).

Im Mitteldrittel kam der Meister zurück, Yannick Veilleux glich aus (26:47) und Zachary Boychuck erhöhte auf 2:1 (28.26).

Im Schlußdrittel erhöhte Blaine Byron für die Eisbären, weil er die Kelle in die Ballermann von Simon Despres hält (53:04). Allerdings brachte ein in Berlin alter Bekannte die Gastgeber wieder ran. Brendan Randford, der 2018/2019 in Berlin die Schlittschuhe schnürte, erzielte den Anschlußtreffer (54:28).

Matthew White konnte jedoch den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen (57:06) und dabei blieb es bis zum Schluß.

Nächstes Spiele in der Billigkette-Liga soll für die Berlin am Donnerstag in Nürnberg sein und für die Steelers ebenfalls am Donnerstag in Krefeld sein.