Arbeitslosigkeit in der BRD steigt weiter (stark) an – Millionen Frauen und Männer in (Dauer-)Kurzarbeit

Arbeitsämter werden verlogen "Agentur für Arbeit" genannt. Quelle: Pixabay, Foto: andreas160578

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass die Verbands- und Parteimedien in einem permanenten Wahlkampf sind, das ist klar und das gilt grundsätzlich auch für die Staats- und Kapitalmedien deutscher Zunge. Besonders deutlich wird das immer dann, wenn in deutschen Staaten Wahlen anstehen. In der BRD dürfe dieses Jahre Ende des Sommers eine Bundestagswahl über die Bühne gehen, zeitgleich mit Wahlen im Stadtstaat Berlin sowie in Mecklenburg-Vorpommern. Landtagswahlen sollen zudem in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen stattfinden.

Das alles sind gute Gründe für die Lügen- und Lückenmedien, die Verkündung neuer und höherer Arbeitslosenzahlen zu feiern. Heute verkündete die Bundesagentur für Arbeit (BA) nämlich erschreckende Zahlen. Im Jahresdurchschnitt 2020 stiegt die Zahl der Arbeitslosen um 429.000 auf knapp 2,7 Millionen. Der eine mag das als einen leichten Anstieg ansehen, der andere als einen starken, der nur abgefedert wurde durch das, was mit dem verlogenen Begriff „Kurzarbeit“ gemeint ist.

In der BA-Pressinfo Nr. 2 vom 5.1.2021 heißt es auch, dass „im Jahresdurchschnitt … die Unterbeschäftigung bei 3.519.000, 319.000 mehr als 2019“ gelegen habe. Mit Unterbeschäftigung seien „Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik“ gemeint sowie Männer und Frauen „in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit“.

Noch schlimmer sind die Informationen, die unter der Zwischenüberschrift „Noch nie zuvor befanden sich so viele Menschen in Kurzarbeit“ gegeben werden. Dort heißt es, dass „der bisherige Höchststand … im April mit knapp 6 Millionen Personen in Kurzarbeit erreicht“ worden sei, „das entspricht 18 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten“.

Und dann dieses Zitat: „Bei einem durchschnittlichen Arbeitsausfall von etwa 38 Prozent hat der Einsatz von Kurzarbeit rechnerisch Arbeitsplätze für rund eine Million Beschäftigte gesichert und deren (vorübergehende) Arbeitslosigkeit verhindert.“ Seit wann sind Kurzarbeiter Lohnarbeiter und produktiv? Letztendlich wurden keine „Arbeitsplätze“ gesichert, sondern nur Kopf und Kragen von Kapitalisten.

Das Schlimmste jedoch ist, dass sowohl in Politik und Presse von Mitgliedern und Mandatsträgern der Altparteien Viren verantwortlich gemacht werden – früher war es meist das Wetter, mitunter auch Putin.

Dass das planlose und panische Handeln der Merkel-Regierung aus Christen und Sozen der Altparteien CDU, CSU und SPD Schuld daran sein könnte, das kommt den Lügen- und Lückenmedien so wenig in den Sinn wie den Mitgliedern und Mandatsträgern dieser Parteien oder jenen, die mit diesen koalieren wollen würden, wenn sie denn könnten und erste Wahl wären.

Stephan Brandner wird in einer Pressemitteilung der AfD vom 5.1.2021 dazu wie folgt zitiert: „Das planlose und panische Regierungshandeln führt dazu, dass massenhaft Arbeitsplätze in Hotellerie, Gastronomie und Handel, aber auch in vielen anderen Bereichen, wie etwa dem produzierenden Gewerbe, akut gefährdet sind. Auf uns rauscht eine riesige Insolvenzwelle zu, ein Tsunami. Dabei versucht die Bundesregierung nicht einmal ansatzweise, Arbeitsplätze zu erhalten und den Schaden für die Wirtschaft so gering wie möglich zu halten. Hilfsgelder muten wie Almosen an, um deren Auszahlung gebettelt werden muss. Auch das derzeit vorherrschende Impfchaos wird zu keiner Entspannung führen: ich sehe mehr als schwarz für den deutschen Arbeitsmarkt und die gesamte deutsche Wirtschaft. Die zur Zeit in Bund und Ländern Regierenden beweisen jeden Tag, daß sie es nicht können. Es braucht dringend einen Politikwechsel – hin zur AfD!“

Wasser auf die Mühlen der AfD wird sein, dass die Merkel-Regierung weiter Grenzstürmer und Geldgräber nicht nur in die BRD lässt, sondern auch noch holt – per Flugzeug!

Immer mehr Deutsche in der BRD, die es noch sind und sein wollen, können sich hingegen Flugreisen abschminken. Kein Geld in der Kasse und auf dem Konto.