
Berlin, BRD (Weltexpress). Das Chinesische Kulturzentrum Berlin lud zu einem „Galaabend mit Empfang zum Mondfest“ in das Chinesischen Kulturzentrum Berlin. Viele geladene Gäste kamen. Volles Haus zum Mondfest, auch Zhongqiujie geschrieben,das auch als Mittherbstfest gilt. Jedes Jahr wird am 15. Tag des achten Monats des chinesischen Mondkalenders dieser Tag beziehungsweise die Nacht, wenn der Mond voll und also rund ist, gefeiert.
In der Migrantenmetropole Berlin, in welcher zwar keine gregorianischen Gesänge ertönen, aber der gregorianische Kalender gilt, wurde am Freitagabend, den 25.9.2026, ab 18 Uhr bis in die Nacht gefeiert. Zur Feier des Tages reisten Künstler aus der Volksrepublik China an. Diese sind Hochkaräter, die aus der Provinz Hubai kamen. Provinz? Nun, in dieser Provinz in Zentralchina, in der mehr Han leben als Deutsche in der BRD, liegt die eine oder andere Millionenmetropole. Die Hauptstadt ist Wuhan am großen Jangtsekiang, Kurz Jangtse. Die Spree ist gegen diesen gewaltigen Strom ein Rinnsal. Und Berlin ist gegen Wuhan Pustekuchen. Alleine in dem Verwaltungsgebiet von Wuhan leben über 12 Millionen Personen, davon 8 Millionen in der Innenstadt.
Die Künstler brachten vor allem traditionelle Lieder und Tänze aus ihrer Heimat dar. Die eine oder andere Darbietung war sogar sportlich, bisweilen lustig, mitunter melancholisch. Mondfest halt!
Das Programm
1. „Phönixgesang über Chu“ (Eröffnungstanz)
2. „Glückslied“ & „Der gebogene Mond“ (Sologesang)
3. „Herbsterzählung“ (Pas de Deux)
4. „Bunte Wolken jagen dem Mond nach“ & „Träumerei“ (Singende Säge (Solo))
5. „Schminken“ (Ausschnitt aus der Chu-Oper)
6. „Der Rhythmus der Tusche“ (Solotanz)
7. „Komische Anekdoten“ (Klappervorführung)
8. „Sechs Schlucke Tee“ (Flaschenkürbisflöte (Solo))
9. „Ein Mondmoment zum Erinnern“ (Tanz)
10. „Dan Yuan Ren Chang Jiu“ (Auf dass die Menschen stets …) & „Ode an die Freude“ (Gedichtvortrag und Gesang)
Vorweg wurden zwei, drei kurzweilige Reden, die zudem in die deutsche Sprache übersetzt wurden gehalten. Auch die Darbietungen der Künstler wurden in zwei Sprachen präsentiert und vorgestellt.
Anschließend wurde zu chinesischen Speisen und internationalen Getränken geladen. Die Mondkuchen gingen wohl weg wie warme Semmeln.
Anmerkung:
Siehe den Beitrag
- „Die drei Kämpfe gegen den weißen Knochendämon“ – Aufführungen aus der Wu-Oper aus Zhejiang in Berlin von David von Linz
im WELTEXPRESS.
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