Sonntag, 27. September 2026
Kultur Feuilleton Sondermann-Preis 2026 für Frank Kunert und Olrik Kohlhoff

Sondermann-Preis 2026 für Frank Kunert und Olrik Kohlhoff

Frankfurts fast romantische Ansicht von Bord aus. © Foto/BU: Dr. Peer Schmidt-Walther, Aufnahme: Frankfurt am Main, 16.11.2022

Berlin, BRD (Weltexpress). Der Sondermann e.V. ist der Verein zur Förderung, Erforschung und Verarbeitung der Komischen Kunst und Literatur e.V., der alle Jahre wieder seit 2004 Preise vergibt, genauer: den Sondermann-Preis.

in einer Caricatura-Museum-Frankfurt-Pressemitteilung vom 25.9.2026 heißt es dazu: „Der Sondermann-Preis für Komische Kunst 2026 wird dem 1963 geborenen Fotografen Frank Kunert zuerkannt. In der Begründung der Jury heißt es: „Frank Kunert ist der allmächtige Schöpfer komischer Welten im Miniaturformat, in denen immer auch eine gewisse Portion Schrecken lauert. Anders als Gott baut er seine Welten in mehr als sechs Tagen in mühsamer und präziser Kleinarbeit selbst zusammen. Seine einzigartige Kunst ist aufklärerisch, unheimlich, komisch und unheimlich komisch. Seine surrealen und abgründigen Konstruktionen wirken oft erst auf den zweiten Blick, dann aber nachhaltig. Frank Kunert lässt uns die Realität begreifen, indem er neue Realitäten schafft.“

Der Sondermann-Förderpreis 2026 wird an den 1971 geborenen Maler Olrik Kohlhoff vergeben. Besonders sein 2023 erschienenes Buch „Kohlhoffs Garten“ hat die Jury überzeugt: „Olrik Kohlhoff gelingt es im Zeichnerischen, den Schrecken der Vergangenheit durch sprachliche Verdrehungen, Verschrobenheiten und Komik zu bändigen. Die Werkreihe um einen großzügigen, idyllischen, ästhetisch in den 1930er-Jahren verorteten Park überlagert die Bedrohungen jener Zeit durch ihre handwerkliche Perfektion. Erst beim genaueren Hinsehen treten Absurditäten, Widersprüche und Übertreibungen hervor, lösen sich in Komik auf – und binden so den Schrecken und die Ängste, die unter der Idylle lauern.“

Die Künster Frank Kunert und Olrik Kohlhoff sollen ihre Sondermann-Preis 2026 am 9.11.2026 ab 20 Uhr im Caricatura-Museum in Frankfurt am Main erhalten. Darauf, daß die Preise mit 5.000 Euro und 2.000 Euro dotiert“ sind, wurde in der besagten Pressemitteilung hingeiwesen.

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