Berlin, BRD (Weltexpress). Bereits vor dem letzten Punktspiel der zu Ende gegangenen Handball-Bundesliga-Saison 2025/26 war der Name Mathias Gidsel in aller Munde. Erneut wurde der Welthandballer der Jahre 2023, 2024 und 2025 geehrt. Der Deutsche Meister der Saison 2024/25 und der Vizemeister der Saison 2025/26. Der Pokalsieger der Saison 2025/26. Der mehrfache Weltmeister und Europameister.

Nun ist Mathias Gidsel auch noch der Handballspieler der Saison. Zum Mann der Begegnung am Sonntagnachmittag in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle krönte sich der am 8.2.1999 in Skjern im Königreich Dänemark geborene Handballer höchstselbst und das auch dank seiner guten Mitspieler. Gegen eine Auswahl der SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG, die in dieser Saison um die Vizemeisterschaft spielte, nicht um die Meisterschaft. Mehr war nach den verlorenen Punktspielen unmittelbar nach den Rauswürfen von Jaron Siewert und Stefan Kretzschmar bei der Füchse Berlin Handball GmbH nicht drin. Das nicht mehr drin war, das gilt mir als selbstverschuldet.

Doch noch ist mehr drin als nur die Vizemeisterschaft und somit die erneute Teilnahme an der verlogen Meisterliga (englisch Champions League“ genannten Veranstaltung. Der Kampf um die Krone im halbeuropäischen Handball einer KuK-Veranstaltung (KuK steht für Klüngel und Korruption), die es mit Kapitalisten und Faschisten hält, steht noch bevor. Am kommenden Wochenende soll das in Köln der Fall sein.

Dafür wird die von Nicolej Krickau und anderen trainierte und betreute Mannschaft allerdings von der ersten Minute an Dampf machen müssen, um den Vorteil von Tempohandball und dem besten Angriff in Europa Geltung zu verschaffen. Am Sonntag gehörten nicht nur die ersten Minuten den guten Gästen, bei denen erneut Simon Pytlick herausragte. Schon nach zehn Minuten führte der Kader der Kapitalgesellschaft aus Flensburg in diesem gut besuchten Freundschaftsspiel mit 10:5. Doppelt so hoch und anscheinend doppelt so gut!

Gidsel war es, der voran ging und seine Mannschaft auf 11:13 heranbrachte (16.). Hinter hielt nun auch Dejan Milosavljev, einer der besten Torhüter der Welt, so, wie man es von ihm erwarten darf: herausragend.

Die Halle war da und spätestens ab der 26. Minute beim 18:18 aus dem Häuschen. Gidsel, der in den ersten 30 Minuten allein 13 Treffer beisteuerte, stellte den 22:20-Pausenstand her.

Diese Führung wurde fortan ausgebaut, weil nun auch Lasse Andersson zur Höchstform auflief und alle anderen mit. Andersson war es, der den 43:38-Endstand in buchstäblich letzter Sekunde herstellte. Gigantisch!

Mathias Gidsel, Lasse Andersson, Dejan Milosavljev und andere Handballer der Füchse Berlin Handball GmbH wurden noch lange und prächtig nach Punktspielschluß groß geehrte und gefeiert. Großes Kino ganz in Grün mit herausragenden Welthandballern in der Berliner Max-Schmeling-Halle!

Sieger nach dem Spiel der Berliner Füchse gegen Flensburg.
© Münzenberg Medien, Foto / BU: Stefan Pribnow, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 7.6.2026

Stimme zum Spiel

Füchse-Trainer Nicolej Krickau: „Wir sind richtig froh mit unserem Abschluss heute, das war ein richtiges Torfestival. Für die Zuschauer war es fantastisch, und so war auch ihre Unterstützung. Die Moral, dass wir uns von Minus fünf zurückgekämpft haben, war stark. Mathias‘ erste Halbzeit war Wahnsinn und in der zweiten Halbzeit war unsere Abwehr besser. Die Einwechslung von Matthes Langhoff war wichtig dafür. Jetzt wird es ein Feuerwerk an Vorbereitung für das TruckScout24 EHF FINAL4.“ (Zitiert nach der Füchse-Pressemitteilung vom 7.6.2026.)

Daten zum Spiel

  • Ergebnis: 43:38 (22:20)
  • Füchse Berlin Handball GmbH: Ludwig, Milosavljev (15 Paraden); Darj, Prantner, Andersson (8), Ariño, Grøndahl, Lichtlein (2), Gidsel (18), Freihöfer (9/8), Cehte, Pichiri, Langhoff (2), Herburger, av Teigum (1), Marsenić (3).
  • SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG: Burić (1 Parade), Kevin Møller (9); Pytlick (11), Golla (4), Kirkeløkke (6), Grgić (6), Faljic, Tønnesen, Horgen (1), Volz, Jakobsen (8/5), Knutzen, Blagotinšek, Novak (1), Lasse Møller (1).
  • Spielverlauf: 0:3 (3.), 2:4 (4.), 3:5 (6.), 3:7 (9.), 5:8 (10.), 5:10 (11.), 6:11 (12.), 8:11 (13.), 8:13 (14.), 11:13 (16.), 12:15 (18.), 14:16 (20.), 16:17 (22.), 18:18 (26.), 19:20 (28.) – 22:21 (32.), 24:22 (34.), 24:24 (34.), 26:24 (36.), 27:26 (39.), 30:26 (40.), 31:28 (42.), 31:31 (41.), 33:32 (45.), 34:34 (49.), 37:34 (50.), 38:35 (53.), 38:37 (56.), 42:37 (59.)
  • Zuschauer: 9000 Max-Schmeling-Halle, Berlin
  • Schiedsrichter: Baumgart / Dinges
  • Strafminuten: 6:8 Minuten (Herburger 4, Arino 2 – Tønnesen 2, Jakobsen 2, Grgić 2, Blagotinšek 2);
  • Rote Karte: Blagotinšek (58. Foulspiel)

Anmerkung:

Siehe den Beitrag

im WELTEXPRESS.

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