
Moskau, Russland (Weltexpress). Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Reisebus in Jenakijewo in der Donezker Volksrepublik (DVR) am Mittwochmorgen wurden sieben Zivilisten getötet und elf weitere verletzt, wie der DVR-Chef Denis Puschilin mitteilte.
TASS hat wichtige Details zu dem Angriff zusammengetragen.
Drohnenangriff
– Am frühen Mittwochmorgen wurde ein Reisebus auf der Fahrt von Moskau nach Simferopol in Jenakijewo in der DVR von einem ukrainischen unbemannten Luftfahrzeug (UAV) getroffen, sagte Puschilin.
– Nach vorläufigen Informationen wurden sieben Menschen getötet und 11 weitere erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
– Der Bus brannte nach dem Angriff vollständig aus, berichtete ein TASS-Korrespondent.
– Fragmente einer Drohne, die von Fachleuten noch nicht identifiziert wurden, lagen verstreut in der Umgebung.
– Der Angriff ereignete sich, als der Bus auf einer verkehrsarmen Straße in der Innenstadt von Jenakijewo unterwegs war.
– Drohnenwarngeräte meldeten Aufklärungsdrohnen über dem Zentrum von Jenakijewo, so der TASS-Reporter.
Zustand der Verletzten
– Zehn Menschen, darunter ein Kind, wurden in mäßigem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert, sagte Alexej Kusnezow, ein Berater des russischen Gesundheitsministers.
– Ein 2016 geborenes Kind wurde bei dem Angriff verletzt, teilten Sanitäter, die am Unfallort eingetroffen waren, TASS mit.
Ermittlungen und Reaktionen
– Der russische Untersuchungsausschuss (IC) hat ein Strafverfahren eingeleitet, teilte IC-Sprecherin Svetlana Petrenko TASS mit.
– Der IC untersucht die Einzelheiten des Verbrechens und identifiziert die Beteiligten.
– Beamte in der Republik Krim prüfen derzeit, ob sich unter den Opfern auch Krim-Bürger befanden, sagte Oleg Kryuchkov, Berater des Krim-Chefs, gegenüber Reportern.
– Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Razwozhajew, verurteilte den Anschlag als abscheuliches Verbrechen.
– Menschen, die „auf dem Weg nach Hause zu ihren Familien oder auf einer ganz normalen Geschäftsreise“ waren, seien angegriffen worden, stellte er fest.
– Die Hintermänner des tödlichen Anschlags auf die Businsassen sollten nach Kriegsrecht zur Rechenschaft gezogen werden, sagte der Vorsitzende der Öffentlichen Kammer der Region Saporischschja, Anton Bibarow-Gosudarew, gegenüber TASS.







