Berlin, BRD (Weltexpress). Zur Lage im Krieg der USA und des Staates Israel gegen die Islamische Republik Iran schreibt das kommunistische Magazin „Contropiano“ am 31. Mai 2026: „Trump hat zwar von einem Ende des Krieges gegen den Iran gesprochen, sich aber noch nicht entschieden, ob er die Absichtserklärung zur Aufnahme substanzieller Verhandlungen unterzeichnen wird. Die einzige sichere Folge ist, dass Israel sich dadurch weiterhin berechtigt fühlt, den Libanon, einschließlich Beirut, zu bombardieren, obwohl Trump selbst – fast zwei Monate nach dem Waffenstillstand mit dem Iran – einen Waffenstillstand verkündet und jegliche Angriffe auf die Hauptstadt des Landes der Zedern verboten hat. Jeder weitere Tote bedeutet einen globalen Glaubwürdigkeitsverlust für die sogenannte ‚Supermacht‘.“

Um die Verschiebung vor den „Märkten“ und seinen Wählern irgendwie zu rechtfertigen, habe Trump verwirrenderweise „rote Linien“ angeführt, deren Einhaltung er gewährleisten wolle. Doch abgesehen von der Wiedereröffnung der Straße von Hormus (das, wohlgemerkt, bis zum 28. Februar 2026, dem ersten Tag dieses Krieges, völlig frei von Beschränkungen war) und der Zusage, keine Atombombe zu bauen (gegen die zudem seit Jahren eine Fatwa des verstorbenen „Obersten Führers“ Ali Khamenei aussteht), ist unklar, was er eigentlich will. Oder er schweigt dazu.

Teheran reagierte mit der Aufforderung, weniger Lügen mit wahren Begebenheiten zu vermischen, wie es professionelle Irreführer (im Grunde die Geheimdienste) üblicherweise tun. Aus ihrer Sicht geht es in der Diskussion derzeit ausschließlich um das Ende des Krieges.

Letztendlich sollte aber ein Memorandum vorliegen, und idealerweise sollten beide Seiten den gleichen Text haben.

Im Ballett der von der US-Regierung orchestrierten Versionen wiegt das Bedürfnis, der heimischen Bevölkerung zumindest auf diplomatischem Wege einen „Sieg“ zu „verkaufen“, der auf militärischer Ebene nicht errungen wurde, eindeutig schwer.

Tatsächlich liegt die einzige verbleibende Möglichkeit, diese Geschichte zu erzählen, in der Möglichkeit – oder eben Nicht-Möglichkeit –, die berühmten 400 kg hochangereichertes Uran zu besitzen, die Teheran angeblich in den letzten Jahren produziert hat (nachdem Trump selbst in seiner vorherigen Amtszeit das von Obama unterzeichnete Abkommen gekündigt hatte). Doch in dieser Hinsicht herrscht Unklarheit, da das maximale „Opfer“, das Teheran offenbar zu bringen bereit ist, darin besteht, die Ladung an China oder Russland zu übergeben. Nicht an Washington.

Alle anderen erklärten und häufig geänderten Ziele wurden im Laufe von drei Monaten nicht erreicht. Am wenigsten der „Regimewechsel“, trotz der brutalen „gezielten Ermordungen“ von Ali Khamenei und Ali Laridschani.

Die meisten ehemaligen Diplomatenanalysten, insbesondere amerikanische, sind sich einig, dass das Ergebnis für Trump bestenfalls ein „unbefriedigendes Abkommen“ sein wird. Eine Teilniederlage, wenn nicht gar eine vollständige, die kaum Anlass zum Feiern bietet.

Die Verantwortung wird im Allgemeinen dem einzigen Verbündeten und Anstifter zugeschrieben: Israel, und insbesondere Netanjahu, der angeblich auf den „enthauptenden“ Angriff drängte und damit den Zusammenbruch des Regimes wie ein Kartenhaus garantierte. Kurz gesagt: Selbst der Mossad ist nicht mehr das, was er einmal war.

Zudem entfernen sich die Interessen von Trump und Netanjahu mit jeder Woche weiter voneinander. Trump muss einen äußerst unpopulären Konflikt beenden (Benzinpreise von 5 Dollar pro Gallone, wie sie während Bidens schlimmster Zeit herrschten, sind sein Albtraum), während der Völkermord befürwortende „Bibi“ den Krieg braucht, um an der Macht zu bleiben. Oder zumindest frei zu sein (ihm droht ein Korruptionsprozess, den er nur dank „überlegener Kriegsnotwendigkeiten“ monatelang hinauszögern konnte).

Die entscheidenden Fragen – Wirtschaft und Waffenversorgung – liegen jedoch in Washington, und früher oder später wird die Regierung eine endgültige Entscheidung treffen müssen.

Die Situation könnte immer noch außer Kontrolle geraten, insbesondere angesichts der kriminellen Verantwortungslosigkeit Tel Avivs, das sich nun in die Rolle eines Serienmörders ohne Alternative gezwängt hat. Doch es ist klar, dass die in der Außenpolitik praktizierte Mafia-Rhetorik – „Friss oder stirb“, „Entweder ihr gebt uns, was wir wollen, oder wir machen euch fertig“ – gegen Länder und Völker eines gewissen Kalibers nicht funktioniert.

Anmerkung:

TACO: steht für „Trump always chickens out“.

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