
Berlin, BRD (Weltexpress). Das Green Visions Potsdam (Eigenschreibweise) genannte Festival grüner Visionen soll vom 28. bis 31. Mai 2026 im Filmmuseum Potsdam veranstaltet werden und eine Mischung aus Film- und Wissenschaftsfestival sein. Den Veranstaltern dieses Festivals, das im Frühjahr 2024 das erste Mal in der Filmstadt Potsdam stattfand, geht es scheinbar ums „Sehen“, „Verstehen“ und „Erleben“.
„Filme als Spiegel globaler Klimageschichte“ dürfen, können und wollen gesehen werden, bei denen es wohl um „Klimaschutz, Energie, Ernährung und Landwirtschaft“ geht. Nach dem Sehen solle das Verstehen kommen. In gesinnungsgeladenem Geschlechtergeschmiere ist davon die Rede, daß „Expert:innen“ (sic!) „die Filmvorführungen mit Publikumsgesprächen“ begleiten (sic!) würden. Wenn das nicht nach betreutem Verstehen und Erklären klingt, wonach dann?
Der klassische Dreiklang an Hochschulen, deren Damen und Herren in der Regel nicht halten, was dieser Begriff zu versprechen scheint, nämlich das Lernen, Lehren und Forschen, lautet Verstehen, Erklären und Verändern. Bei den Grünen Visionen in Potsdam steht an dritter Stelle das Erleben.
Dazu dieses gesinnungsgeladene Geschlechtergeschmiere: „Auf dem Markt für nachhaltiges Leben vor dem Kino des Filmmuseums treffen Konsument:innen auf Produzent:innen grüner Produkte und handgemachter Speisen – ein Austauschort für nachhaltige Praktiken und Ideen.“ Aha!
Immerhin werden an vieri Tagen über ein Dutzend Filme gezeigt, vor allem Dokumentarfilme, aber auch zwei Spielfilme und ein Kinderfilm, von einem Kurzfilmprogramm ganz zu schweigen.
Mehr Informationen in Wort und Bild auf der Heimatseite Green Visiones Potsdam im Weltnetz.
Anzeige:
Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch Reisen mit Themen aus Politik und Wirtschaft (Politische Ökonomie und Geopolitik) sowie Kunst, Kultur und Kulinarik durch Potsdam, Berlin, Brandenburg und den Rest der BRD –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.






