
Berlin, BRD (Weltexpress). Der 1999 in Rouen geborene Thibaud Briet ragte in der Mannschaft des Handball-Clubs de Nantes beim Spiel gegen die Berliner Füchse in der mit 6 306 Zuschauern besuchten Max-Schmeling-Halle am Donnerstag, den 12.3.2026, mit 2,04 Metern und mit 13 Treffern heraus. Weil auch der eine oder andere seiner Sportkameraden traf, vor allem Tarrafeta und Tournat, kamen die Gäste aus der Französischen Republik zu einem Sieg mit 37:34 (15:14) gegen die eingesetzte Auswahl der Füchse Berlin Handball GmbH.
Tim Freihöfer und Hákun West av Teigum schauten sich das letzte Punktspiel der Gruppe A beispielsweise die ganze Zeit über vom Spielfeldrand an, während andere wie Dejan Milosavljev spät zum Zuge kamen. Auch Matthes Langhoff kam erst spät im Angriff zum Einsatz, aber früh in der Abwehr. Die Abwehr hatte nicht ihren besten Tag und kam vor allem mit Thibaud Briet nicht klar, der nicht nur 13 Tore warf, sondern auch die eine oder andere Vorlage gab.
Für den HBC Nantes kamen jedoch auch einige Spieler nicht zum Einsatz. Leistungsträger wie Aymeric Minne fehlten verletzungsbedingt. Übrigen war die Leistung von Torhüter Nacho Biosc, auch als Ignacio Biosca García bekannt, herausragend. Er bot ein Dutzend Paraden.
Ein wenig erschreckend aus Sicht der Zuschauer, die den Füchsen zugeneigt sind, waren zehn Minuten ohne Torerfolg und manche weitere Angriffe, die entweder ideenlos wirkten oder abschlußschwach verschenkt beziehungsweise von Biosc großartig gehalten wurden.
Lasse Ludwig hielt auch Bälle, zeigte aber nur sechs Paraden. Mathias Gidsel erzielte zwar elf Treffer, die Kameraden das eine oder andere Tor zu wenig. Lasse Andersson war beispielsweise in der ersten Hälfte total abgemeldet, in der zweiten jedoch gut. Auch Mijajlo Marsenic erzielte vier Treffer vom Kreis, was gut ist, aber er hätte zwei, drei Tore mehr erzielen können, was sehr gut gewesen wäre und zwar nicht nur für ihn, sondern für den Sieg der Mannschaft.
Die dritte Niederlage in Folge für die Füchse Berlin bedeutete dennoch der Gruppensieg, denn elf Punktspiele wurden zuvor gewonnen, so daß die Füchse Berlin Handball GmbH mit 22 Punkten auf dem ersten Platz der Gruppe A steht. Das Viertelfinale ist schon lange sicher.
Stimme zum Spiel
In einer Pressemitteilung der Füchse Berlin Handball GmbH vom 12.3.2026 wird Trainer Nicolej Krickau wie folgt zitiert: „In einem Spiel, wo es für beide Mannschaften um nicht mehr viel geht, hat Nantes heute die Aufgabe besser gelöst. Dass wir so viele technische Fehler machen, ärgert mich. Vor unseren Heimfans müssen wir besser auftreten. Über 60 Minuten hinweg haben wir den Kampf nicht angenommen. Das ist nicht unser Anspruch. Jetzt liegt unser voller Fokus auf dem Spiel gegen Erlangen am diesem Sonntag.“
Daten zum Spiel
Füchse Berlin: Ludwig (6 Paraden), Milosavljev (2/1 Paraden); Prantner 2, Arino 3, Darj 1, Andersson 5, Gröndahl 4/4, Lichtlein 4, Gidsel 11, Freihöfer, Pichiri, Langhoff, Herburger, av Teigum, Marsenic 4.
HBC Nantes: Pesic, Biosca (12 Paraden, 1 Tor); Briet 13, Yoshida, Tarrafeta 6, Rivera Folch 3, Nyateu 1, Avelange Demouge 2, Tournat 5, Bos, Gaber, Odriozola 3, Peyrabout, Henry, Wenkegheu Tchambou Mouko.
Zuschauer: Max-Schmeling-Halle, Berlin
Schiedsrichter: Lah / Sok
Strafminuten: 4 / 8


