174,5 Milliarden mit dem Extra-Schuss

Schräg ist nicht nur das Gebäude der EZB in Frankfurt am Main. © 2016, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Wie die Junkies, nur geil und gierig nach Geld sind die Bankster besondern in den Sonnenscheinstaaten der Europäischen Union (EU). Dem Club Med fehlt es am nötigsten, vor allem Frankreich, Italien, Griechenland, Spanien, Portugal (haben wir noch einen Pleitestaat vergessen?) kriechen zur Vergabe von immer neuen Volumen.

Doch das sei dieses Mal nicht so hoch ausgefallen, wie beim letzten Drücken. Und die Abhängigen werden in Abhängigkeit gehalten. Wer sich finanzspritzen lässt, der bekommt noch einen Schuss extra.

Dazu teilt „Reuters“ (24.9.2020) unter der Überschrift „Banken sichern sich bei neuer EZB-Geldsalve 174,5 Milliarden Euro“ mit: „Die Zinsbedingungen bei diesen TLTRO-III-Geschäften sind für die Banken äußerst günstig. Bei den Liquiditätsspritzen wird als Zinskondition der Einlagesatz angesetzt, der aktuell bei minus 0,5 Prozent steht. Banken erhalten somit eine Prämie wenn sie bei den Geldspritzen zugreifen. Diese kann sogar auf ein Prozent steigen, wenn die Institute ihre Kreditbücher nicht verringern.“

Diese von der Großbougeoisie durchgedrückten Liquiditätsspritzen, die nah an goldene Schüsse gehen, sollen dafür Sorge tragen, dass der angeblichen Kreditfluss an die Wirtschaft nicht versiegt. Doch die ganze Bagage scheißt sich schon derart zu mit dem Geld, dass sie bis zum Hals in der Gülle stecken.

Dass der Kleine Mann von der neuen Sause oder Salve in Höhe von insgesamt 174,5 Milliarden Euro nichts direkt oder wenig abbekommt – und wenn, dann als Kredit für den Konsum von Sachen, die er nicht wirklich braucht und schnell kaputt gehen -, das ist klar, oder?

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