
Berlin, Deutschland (Weltexpress). Am Dienstag, den 4. August 2026, wurde um 14.30 Uhr die 1. Internationale Grimm-Kunstausstellung,von Ning Chen im Foyer des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in Berlin offiziell gestartet. Zuvor wurde vom eingetragenen Verein Internationale Förderung für Kultur und Kunst Grimms Deutschland (GIFKK) zur „Grimm World Art Exhibition“ geladen, die nur bis zum 6. August 2026 am Berliner Reichstagsufer zu sehen sein wird.
Die GIFKK teilt in einer Pressemitteilung vom 4. August 2026 mit, daß diese Ausstellung „mit einer aus der Ferne erklingenden Flöteninterpretation von Robert Schumanns Träumerei … feierlich eröffnet“ worden sei. An der Vernissage nahmen rund 90 Gäste teil.

© GIFKK, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 4.8.2026
Ziel des Vereins Internationale Förderung für Kultur und Kunst Grimms Deutschland ist nach eigenen Angaben die internationale Förderung von „Kultur und Kunst im Geiste der Brüder Grimm.“ Im besagten Pressetext heißt es dazu: „Dabei sollen die Grimm’schen Märchen, die Kinder auf der ganzen Welt kennen, von ihrem Ursprungsland Deutschland aus als verbindendes Kulturgut in die Welt getragen und vor allem mit ihrer Wirkungsergebnissen wieder nach Deutschland zurückgeführt werden. So soll ein nachhaltiges Programm entstehen, das die Völkerverständigung durch Kunst und Kultur bereits bei Kindern fördert.“
Daß „Grimm … ein deutscher Name“ ist und zwar ein berühmter, das ist noch mehr oder weniger in noch deutschen Landen bekannt. Weniger bekannt ist die Wirkung in fernen Landen, darunter die Volksrepublik China.
Grimms Märchen „gehören bis heute zur Kindheit unzähliger Menschen. Sie eröffnen Kindern unabhängig von Sprache, Herkunft und Kultur einen gemeinsamen Zugang zur Welt der Fantasie. Aus diesem Gedanken heraus hat der Verein Grimm zum Symbol und Leitmotiv gewählt, um den internationalen Dialog durch Kunst, Kultur und Kommunikation bereits von Kindesbeinen an zu fördern“, heißt es in der Pressemitteilung, die im WELTEXPRESS ferner wie folgt wiedergegeben wird: „Die Inspiration zu diesem Projekt entstand aus Kinderkunstausstellungen in China, bei denen Tausende von Kindern Bilder zu den Grimm’schen Märchen malten. Daraus entwickelte sich die Idee, Rotkäppchen, Schneewittchen, Aschenputtel oder den Froschkönig in den unterschiedlichsten kulturellen Interpretationen symbolisch in ihre Heimat Deutschland zurückkehren zu lassen – bereichert durch die jeweiligen landestypischen Vorstellungen, Farben, Ausdrucksformen und Sichtweisen. Zugleich sollen Kinder aus verschiedenen Ländern durch Kunstwerke und kulturelle Begegnungen ihre Vorstellungen von Mensch, Natur, Gesellschaft sowie ihrer Umwelt miteinander teilen, gegenseitiges Verständnis fördern und gemeinsame Perspektiven entwickeln.

© GIFKK, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 4.8.2026

© GIFKK, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 4.8.2026
Die diesjährige Ausstellung umfasst nahezu 200 Werke. Neben klassischen Motiven aus den Grimm’schen Märchen bildet die Natur einen besonderen thematischen Schwerpunkt. Mit großer Fantasie, bemerkenswerter Kreativität und einer beeindruckenden Vielfalt an Ausdrucksformen und Farbwelten geben die Kinder und Jugendlichen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.

© GIFKK, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 4.8.2026
In einem per Video übermittelten Grußwort würdigte der renommierte Staatsrechtler und Bundesminister a. D. Prof. Rupert Scholz die Brüder Grimm als eine außergewöhnliche kulturelle Kraft, die Generationen von Menschen – insbesondere Kindern – geprägt habe. Mit ihrem sprachwissenschaftlichen und literarischen Werk hätten sie einen bleibenden Beitrag zur deutschen Sprach- und Kulturgeschichte geleistet. Deshalb seien die Brüder Grimm heute weit mehr als bedeutende deutsche Gelehrte: Sie seien zu einer internationalen Kulturinstitution geworden.

© GIFKK, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 4.8.2026
Der ehemalige Sprecher der Bundesregierung Wolfram Wickert, Ehrenvorsitzender des Vereins sowie Schriftsteller und Maler, sprach über die Entstehung der Grimm’schen Märchen in der Epoche der Romantik und ihre weltweite Verbreitung. Er erläuterte, wie die Märchen im Laufe der Zeit in vielen Ländern aufgegriffen, neu erzählt und den jeweiligen kulturellen Traditionen angepasst worden seien. Gerade diese Vielfalt zeige die universelle Kraft der Grimm’schen Märchen, Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander zu verbinden und den Dialog zwischen den Völkern anzuregen.

© GIFKK, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 4.8.2026
Mehrere junge Künstlerinnen und Künstler waren persönlich zur Ausstellungseröffnung erschienen. Für ihre erfolgreiche Teilnahme sowie ihre herausragenden künstlerischen Leistungen wurden sie mit Urkunden und Auszeichnungen geehrt. Die Verleihung wurden vom Ehrenvorsitzenden Wolfram Wichert und von der Vorsitzenden Wei Liang durchgeführt
Zu den Gästen zählten außerdem Vertreter der Kulturabteilung der Botschaft der Volksrepublik China.
Für den musikalischen Rahmen sorgte die Beijing Floboe – Flöte und Oboe. Doch Mozart und Beethoven verliehen der Veranstaltung eine regionale und zugleich internationale Untermalung.“
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