Union Berlin siegt und siegt und siegt – Der 1. FC Union Berlin gewinnt am Freitagabend gegen den TSV 1860 München mit 2:0 (1:0)

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"Eisern Union"-Schals der Fans des 1. FC Union Berlin. © Ssportick

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der 1. FC Union Berlin gewann am Freitagabend im Stadion An der Alten Försterei gegen den TSV 1860 München 2:0. Vor 20.176 Zuschauern, die im Stadion an der Berliner Wuhlheide verkündet wurden, freuten sich über den dritten Heimsieg in Serie, zu dem Steven Skrzybski und Simon Hedlund die Tore beisteuerten.

Die Elf von Union-Trainer Jens Keller (Busk – Trimmel, Polter, Puncec, Parensen – Kroos, Fürstner, Kreilach – Skrzybski (81. Korte), Polter (88. Hosiner), Hedlund (69. Redondo)) kam besser in die Begegnung, spielte offensiver, doch zeigte im Abschluss Schwächen. Immerhin traf der 24-jährige Stürmer Skrzybski, der auf der Einkaufsliste mancher Fußballunternehmen im In- und Ausland zu stehen scheint (41.). Ohne Aufstieg und Mehreinnahmen, so munkelt mancher in und um Köpenick, sei das Talent aus der eigenen Schmiede kaum noch beim Hauptmann zu halten. Vor der Pause gab es noch einen Aufreger. Hedlung, der elfmeterreif gefoult wurde, erhielt statt Strafstroß von Schiedsrichter Timo Gerach Gelbe (44.).

Auch in der zweiten Hälfte dominierten die Gastgeber das Geschehen. D’Sechzger konnten unter den Augen ihres Cheftrainer Vítor Pereira das Heft des Handelns zu keinem Zeitpunkt der Partie in die Hand nehmen. Als Hedlung zum 2:0 traf (60.) war die Messe für München gelesen.

Die Abwehr spielte eisern, der Angriff vergab zu viele Gelegenheiten kläglich. Gerach verweigerte auch Sebastian Polter, der im Strafraum der Münchner Löwen zu Fall kam, einen Elfmeter (70.).

Die nicht geschossenen und nicht gegebenen Tore beschäftigten noch manchen Besucher der Flutlichtbegegnung. Die Unioner beschäftigen sich mit dem nächsten Gegner. Die Würzburger Kickers kommen zum nächsten Flutlicht- und Freitagabendspiel in die Hauptstadt. Gegen den Aufsteiger, der in der zweiten Männerfußballbundesliga zwischen Baum und Borke zuhause zu sein scheint, müssen die Berliner nachlegen, um beim augenblicklichen Vierkampf um zwei feste Aufstiegsplätze im Rennen zu bleiben.

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