Saisonauftakt verloren – Eisbären unterliegen in Berlin Ice Tigers aus Nürnberg mit 2:4

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Eisbären Berlin
Eisbären vs Nürnberg Ice Tigers am 8. September 2017 in Berlin. © 2017, Foto: Joachim Lenz

Berlin, Deutschland (Weltexpress). 10.884 Zuschaer wollten den Auftakt der Berliner Eisbären in die neue Saison 2017/18 sehen. Die Berliner legten los wie die Feuerwehr. Schnell spielen sie und schnell führten sie mit 2:0 dank der Treffer von André Rankel (4.) und Jens Baxmann (12.). Thomas Gilbert sah auf Seiten der Gäste aus Nürnberg bei beiden Tore nicht gut aus. Der Der Verteidiger mit Hunderten von Spiele in der National Hockey League scheint im Ice-Tigers-Team noch nicht angekommen.

Nach dem ersten Drittel standen zwölf Torschüsse zu Buche. Wären doch ein, zwei Tore mehr gefallen. Die Eisbären nahmen den Fuß vom Gas.

Bereits zum Ende des ersten Drittels gaben sich die Ice Tigers mehr Mühe. Das zweite Drittel gestalteten sie nach zwei Pfosten- und einem Lattentreffer zudem erfolgreich. Steven Reinprecht erzielte den Anschlußtreffer zum 2:1 (34.) und Brandon Segal glich zum 2:2 aus (38.).

Im letzten Drittel schosss Philippe Dupuis die Gäste in Führung (45.). Den Endstand zum 4:2-Auswärtssieg stellte Dane Fox her (50.).

Zwar ballerten die Berliner häufiger als die Nürnberger aufs Tor (35:23), doch das und ein Aufbäumen nach der Führung für die Gäste halfen nicht. Die Effektivität, die zielführendes Handeln bestimmt, war bei den Ice Tigers Nürnberg höher.

In einer an Strafzeiten armen Begegnung (Eisbären 0, Ice Tigers 4) ging der Auftakt in Berlin für die Eisbären verloren. Am Hoffnungs-Saisonziel Finale wird das derzeit wenig ändern.

Eisbären-Trainer Uwe Krupp (52) gab vor der Auftaktpartie seine Hoffnung ausdruck, „jetzt den nächsten Schritt zu machen“, nachdem er resümierte: „In den letzten Jahren sind wir erst in den Pre-Playoffs, im Viertelfinale und zuletzt im Halbfinale ausgeschieden.“

Fotoreportage

Mehr zum Spiel in der Fotoreportage: Eisbären verlieren Auftakt in Berlin gegen Ice Tigers aus Nürnberg von Joachim Lenz.

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