Mehr als ein Facelift – Update für den Mitsubishi ASX – Neues und Nützliches im Modelljahr 2017

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Mitsubishi ASX
Der Mitsubishi ASX. © Mitsubishi Motors

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Hier eine neue Ecke, dort eine neue Kante, vielleicht darf es mit einem anderen Scheinwerfer auch ein wenig mehr sein? Fertig ist der Facelift. Manche Hersteller von Personenkraftwagen bietet mehr als das ungewisse Etwas. Zu denjenigen, die wagen und gewinnen, gehört Mitsubishi Motors.

Sicherlich, der ASX wird wie alle anderen Wagen des japanischen Automobilherstellers, wobei hinter Mitsubishi Motors der Drei-Rauten-Konzern Misubishi aus Japan steckt, der ein gigantisches Industriekonglomerat ist, das Betriebsamkeit in mehreren Branchen entfaltet und allerlei Kunden weltweit bedient, gehegt und gepflegt.

Der Mitsubishi ASX. © Mitsubishi Motors
Der Mitsubishi ASX. © Mitsubishi Motors

Die Formulierung Facelift stimmt insofern, dass der aktuelle ASX, der als kompakter Crossover gilt, als Frontansicht mit einem „Familiengesicht“ namens „Dynamic Shield“ aufwartet. Damit wird das 2010 auf den Markt gekommene Modell vermutlich noch erfolgreicher. Frontstoßfänger, markentypische Chromspangen, abgedunkelter Frontgrill, schwarze Horizontallamellen, ein silberner Unterfahrschutz und das Markenlogo mit den drei Rauten sollen nicht nur für Schutz und Trutz sorgen, sondern auch für Aufmerksamtkeit. Als flott und formvollendet darf auch die neue Dachantenne im Haifischflossen-Profil gelten.

Als gut werden auch die Neuerungen im Innenraum des 4,36 Meter langen Wagens wahrgenommen. Tasten und Drehregler für das Navigations- und Audiosystem mit dem 6,1-Zoll-Touchscreen-Monitor wurden neu geordnet. Das und noch mehr wie – je nach Ausstattungsvariante – Sitzbezüge im neuen Design sind schon ein echtes Update. Doch nicht nur die Bezüge, sondern die erhöhte Sitzposition und die Rundumsicht sind besser als je zuvor im geräumigen und komfortablen Gefährt, das derzeit in den der Lackierung „Anden-Weiß“, „Granit-Braun“ (Metallic), „Cool-Silber (Metallic), „Karmin-Rot“ (Metallic), „Platinum-Grau“ (Metallic), „Panther-Schwarz“ (Perleffekt) und „Perlmutt-Weiß“ (Perleffekt) zu kaufen ist.

Der Mitsubishi ASX. © Mitsubishi Motors
Der Mitsubishi ASX. © Mitsubishi Motors

Womit wir bei den Preisen und Motoren wären, denn das ist und bleibt das Entscheidende. Der 1.6 MIVEC 5-Gang 2WD ist laut aktuell gültiger Presseinformation der MMD Automobil GmbH mit Sitz in Rüsselsheim derzeit in der Basis-Ausstattung über den Daumen gepeilt ab 19.490 Euro zuzüglich Überführungskosten zu haben. Über weitere Ausstattungsvarianten reicht der Preis für diesen Motor bis zur Top-Ausstattung bei Pi mal Daumen 27.490 Euro. Der Benziner wartet laut Hersteller mit einer Leistung von 86 kW/117 PS auf. Hinzu kommen zwei Motoren mit Sechs-Gang-Getriebe. Der eine ist ein Fronttriebler, der andere ein Allrad-Fahrzeug. Der von mir gefahrene ASX 1.6 DID 2WD in der Top-Ausstattung reicht allemal aus. Für diesen Diesel wird vom Produzenten einem Normverbrauch von 4,6 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern angegeben. Der vierte Dieselmotor, dessen Kraft auf alle vier Räder abgegeben wird, wird mit Automatikgetriebe angeboten.

Automatik ist – keine Frage – angenehmer als Handschaltung und ein Dieselmotor bei allen Unkenrufen immer noch eine tolle Technik. Die Selbstzündung des eingespritzten Kraftstoffes, der mit Luft gemischt ist, und sich eben dank dieser Verbrennungsluft, die durch Komprimieren erhitzt wird, selbst entflammt, wurde vor 125 von Rudolf Diesel erfunden und in Berlin zum Patent angemeldet. Nach wie vor tragen alle Selbstzünder, die nach diesem Prinzip funktionieren, seinen Namen. Alle Motoren von Mitsubishi Motors für den ASX, also die Diesel und die Ottomotoren, erfüllen die Euro6-Norm.

Der Mitsubishi ASX. © Mitsubishi Motors
Der Mitsubishi ASX. © Mitsubishi Motors

Zur Reduzierung von CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch verfügen alle Motoren mit Handschaltern serienmäßig über Mitsubishi-ClearTec mit automatischem Start-Stopp-System, elektrischer Servolenkung und einer Lichtmaschine mit – wie es beim Hersteller heißt – „optimierter Steuerungslogik“. Wer den Rat des Rechners Tat werden lässt, der schaltet nach der Schaltempfehlungsanzeige. Immerhin, das sorgt für ein gutes Gefühl.

Der 1.6 DI-D mit einem leichtgängigen Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert liefert gute Fahrleistungen. Die Drehmomentspitze von 270 Newtonmetern erreicht der Motor schon bei 1750 Umdrehungen in der Minute. Er treibt den 1,4 Tonnen schweren ASX in der getesteten Allradversion – mit einem Aufpreis von 1800 Euro gegenüber der Frontantriebsversion – in 11,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.

Was fiel beim Fahren noch auf? Die Lenkung reagiert direkt und die Federung komfortabel und das große Panoramadach war wirklich oft auf und die Klimaanlage an. Passt.

Und noch ein guter Grund für den ASX: Auf diesen Kompakt-SUV gibt Mitsubishi Motors derzeit eine Herstellergarantie bis 100.000 Kilometern von fünf Jahren.

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