Berlin, BRD (Weltexpress).
Eichen und Ginster, ein Hügel,
und gleich neben dem Denkmal
das Schützenhaus.
Auf dem Grabmal
frische Kränze mit Schleifen:
„Unseren Helden
in Dankbarkeit.“
Und die Toten antworten
gemeißelt in Stein,
angeblich
gefallen fürs Vaterland:
„Und Eltern, Weib
und Kind und Haus
sah keiner von uns wieder.“
Diese Gedächtnistafeln,
auf denen sich Namen finden
wie in den Heimatromanen.
So vergeblich ihr Tod.
In der Kneipe
die neuen Helden,
sie singen noch und trinken.
Anmerkungen:
Vorstehendes Gedicht von Wolfgang Bittner stammt aus dessen Gedichtband „Der Dompfaff verschwand pfeifend im Hibiskus“, Gedichte, Verlag am Park, ISBN: 978-3-89793-418-4, Berlin 2026.
Siehe den Beitrag
- Annotation zum Gedichtband „Der Dompfaff verschwand pfeifend im Hibiskus“ von Wolfgang Bittner von Ingeborg Iltis
im WELTEXPRESS.

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