Vor zarten Rehen wird gewarnt: Audrey Hepburn – Den Achzigsten der ewigen Kronprinzessin, Blumenmädchens und Holly Golightly gespiegelt in Büchern bei Schirmer/Mosel

Frankfurt am Main (Weltexpress) – Taufrisch sind sie nicht, die Bücher so wenig, wie man es mit achtzig Jahren wäre, – taufrisch dagegen die jüngste Hommage des spanischen Filmregisseurs Pedro Almodovar, dazu unten mehr – , aber was spielt das Alter bei Ikonen für eine Rolle, die ja deshalb Ikonen für uns sind, weil sie in unserer kollektiven Erinnerung so bleiben, wie sie uns in das Gedächtnis traten: die am 4. Mai 1929 geborene und 1993 einer Krebserkrankung erlegene Audrey Hepburn, die in „Ein Herz und eine Krone“ 1953 als Prinzessin Anne zusammen mit Gregory Peck ihren schauspielerischen Durchbruch hatte. Mädchenhafter Liebreiz mit beseeltem Lächeln und einem unschuldigen Blick, der die Zuschauer flugs dazu brachte, diesem zarten Reh fürderhin alles Gute und Beste zu wünschen. Dabei blieb es, auch wenn die Rollen wechselten und diese sowohl vom Charakter her wie auch im Aussehen so unterschiedlich Frauentypen, die sie jeweils darstellte, absolut keinem Klischee entsprachen, sondern sie ihnen eine herzerfrischende Vielfalt verlieh.

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