Volkswagen antizyklisch oder Die Wolfsburger erhöhen die Investitionen merklich

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VW-Chef Martin Winterkorn begründete dieses Vorgehen nach der letzten Aufsichtsratssitzung mit der Erreichung langfristiger Ziele in einem „herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld“. Beibehalten wird dabei die Option, bis 2018 größter globaler Autobauer vor dem japanischen Volumenhersteller Toyota und dem US-Großkonzern General Motors (GM) zu werden.

Die deutliche Steigerung der Investitionen ist möglich, da der Wolfsburger Konzern über eine Finanzrücklage von 9,5 Milliarden Euro verfügen kann. Die bis zum Jahr 2015 geplanten Sachinvestitionen sollen mit gut 39 Milliarden Euro auf den Hauptsitz von VW in der Bundesrepublik konzentriert werden. Allein 24,7 Milliarden Euro möchte der Vorstand von 2013 bis 2015 in die Entwicklung neuer Modelle und Varianten vorhandener Modelle investieren, einschließlich neuer Modelle in der Lkw-Produktion ein. Zum Ausbau der Werke gehört unter anderem eine neue Audi-Fabrik in Mexiko.

Mit der Verwirklichung dieser Vorhabens dürfte Volkswagen erheblich mehr in die Entwicklung investieren als Toyota und GM. VW fährt offensiv vorausschauend.

kb

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