Berlin, BRD (Weltexpress).
Die Kühle grüßt den Morgentau
Bestrahlt aus schönstem Himmelblau.
Schaut’ ich die Welt am Morgen,
Naiv und ohne Sorgen,
Der Vögel Sprache mit Genuß
Empänd’ ich dann wie einen Kuß.
Doch leider dunkle Wolken schon
Im Kopfe drängen sich als Lohn.
Die Nacht verbarg die Sterne.
Da hört’ ich Donnern in der Ferne.
Wie hat die Seele aufgeschrie'n!
Sie glaubt’, ich hätt sie ausgelieh'n.
Ich blickte auf die langen Schatten,
Die selbstlos, dacht’ ich, alles hatten.
Dem eignen trau ich abr nicht.
Scheint trügerisch vor mir das Licht?
So hab ich mich nicht umgedreht.
Wie seelenlos - der Tag vergeht.
Anmerkung:
Vorstehender Beitrag von E. Rasmus wurde 206 in Berlin geschrieben.
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