Sölden – Musikalisches Skifinish und erlesenes Design

Gaislachkogl aus der Vogelperspektive

Hitchcock und Hannibal

Das Ötztal schreibt seit vielen Jahrzehnten Geschichte. Mal erscheint Alfred Hitchcock auf der Bildfläche, um die Bergwelt für eine cineastischen Produktion als dramatische Kulisse zu nutzen – mit mäßigem Erfolg, an andere Stelle taucht unvermittelt eine über 5000 Jahre alte Gletschermumie aus dem Eis auf und gelangt als „Ötzi“ zu Weltruhm. Neben Längenfeld, Zwieselstein, Hochgurgl und anderen Ötztaler Orten gilt besonders Sölden als die Top-Destination. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte der als „Gletscherpfarrer“ bekannte und Mitbegründer des Deutschen Alpenvereins Franz Senn das touristische Potenzial der Region und setzte sich für dessen Förderung ein. Seitdem entwickelte sich der 1.377 Meter hochgelegene Ort zu einem Eldorado für Wintersportler. Rund 148 Pistenkilometer von einfach bis höchst anspruchsvoll verwöhnen heute den Gast von Oktober bis Mai, dabei sorgen die Skigebiete am Rettenbach- und Tiefenbachgletscher für beste Schneeverhältnisse bis zum Skifinish im Mai. Und wer nicht nur carvend und wedelnd die Region erleben möchte, sollte beim Gletscherfest die letzten Tage der Skisaison inmitten der fantastischen Bergwelt feiernd begehen. Live-Acts wie „Silbermond”, strahlendes Feuerwerk und ein großes Partyprogramm garantieren ultimatives Schneevergnügen. Nicht Entgehen lassen sollte man sich eine Fahrt mit dem Pistenbully. Insgesamt 26 dieser High-Tech-Fahrzeuge sind täglich für die Präparation der Pisten in Aktion oder spielen in Sölden beim „Hannibal-Spektakel“ eine elefantöse Rolle. Nach einer Tour über verschneite Steilhänge mit diesen Kolossen und einem Blick auf die etwas futuristisch anmutenden Bedienelemente wie Lenkrad, Joystick und Touchscreen erahnt man das notwendige Können der Fahrer, um des Nachts oder auch bei Schneetreiben diese PS-Protze mit Gefühl und Augenmaß zu steuern. Chapeau!

“BIG 3” und erlesene Industriearchitektur

Während man in Tansania oder Kenia auf der Suche nach den „Big Five“ den zoologischen Meisterwerken der Evolution nachstellt, stehen hinter den „BIG 3 ´“ im Ski-Weltcup-Ort Sölden eher geologische Glanzstücke, nämlich die drei Dreitausender „Schwarze Scheide“, „Tiefenbachkogl“ und „Gaislachkogl“. Aus der Vogelperspektive bei einem unvergesslichen Helikopterflug bekommt man den besten Überblick, denn dann liegen einem die Gletscher und die ganze gewaltige Bergwelt des Ötztals zu Füßen. Beim Überfliegen des 3.058 Meter hohen Gaislachkogl erkennt man die unterhalb des Gipfels errichtete ellipsenförmige Aussichtsplattform, die eine spektakuläre Panoramasicht für alle Besucher bietet. Einfach mit der Seilbahn zu erreichen. Doch es tut sich noch mehr am Gaislachkogl. Ein etwas genauerer Blick offenbart die ersten Anzeichen für den Bau einer neuen Kabinenbahn, der „Gaislachkoglbahn neu“. Im Dezember 2010 soll das architektonische Prachtexemplar einer Seilbahn der modernsten Generation eröffnet werden. Architekt Johann Obermoser hat mit seinen zeitgemäßen Entwürfen für die Tal-, Mittel- und Bergstation einzigartige und den Gegebenheiten in perfekter Symbiose angepasste Stahlkonstruktionen geschaffen. Ästhetik pur. Mal dezent illuminiert als optische Nacht-Inszenierung, mal markanter Eye-Catcher mit Aussicht in die Tiefe. Man darf auf die Umsetzung und die Fertigstellung gespannt sein. Ein Blickfang ist garantiert. Apropos Garantie. Bei der BIG 3-Rallye rund um Gaislachkogl und Co. ist die sportliche Herausforderung für den geübten Skifahrer oder Snowboarder verbürgt. Führt die Rallye-Strecke doch fast durch das gesamte Söldener Skigebiet und umfasst eine Länge von etwa 50 Kilometer. Dabei sind 10.000 Höhenmeter zu bewältigen. Rund vier Stunden benötigt man für dieses Auf und Ab der winterlichen Gefühle. Wer das einzigartige Erlebnis an einem Tag hinter sich lässt, sollte das Apres-Ski-Programm möglicherweise eher etwas klein halten und die Beine hochlegen. Die Anderen oder wahre Konditionswunder vertreiben sich die Zeit beim Après-Ski bis tief in die Nacht. Auswahl ohne Ende.

Gröstl und stilsichere Aprés-Ski-Hütten

Gemütlich und köstlich herzhaft geht es in der urigen Gampe Thaya mit Hüttenwirt Jakob Prantl zu. Deftige Jausen mit Käse, Speck und Würsten aus eigener Landwirtschaft lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Egal ob auf der großen Sonnenterasse oder in der gemütlichen Stube. Mehr Après-Ski-Feeling versprüht dagegen die Panorama-Alm im Skigebiet Giggijoch. Wintersportler und Freunde gelungener Innenarchitektur sind gut beraten dort direkt an der Piste einen Halt einzulegen. Der Mix aus modernen Design-Elementen und traditioneller Stilrichtung überrascht und erfreut das Auge. Ein Ort zum Verweilen. Eben Sölden.

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Weitere Infos unter:

ÖTZTAL TOURISMUS, Gemeindestraße 4, 6450 Sölden, Österreich, T +43 (0) 57200, F +43 (0) 57200 201, Email: info@soelden.com, Internet: www.soelden.com

BERGBAHNEN SÖLDEN, Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co KG
Dorfstraße 115, A-6450 SÖLDEN, Tel. +43 (0)5254 508 – 0, Fax +43 (0)5254 508 – 120, Email: bergbahnen@soelden.com, Internet: www.soelden.com 

Event-Termine: Maxxx Mountain Gletscherfestival 30.04. – 02.05.2010, Rettenbachgletscher. Am 01. Mai 2010 tritt die deutsche Pop-Rock-Band "SILBERMOND" im Rahmen des Gletscherfestivals live am Rettenbachgletscher in Sölden auf.

Hütten- und Restaurantempfehlungen:

Panorama Alm, Après Ski & Restaurant, Panoramastraße 45, 6450 Sölden, Tel.: +43 (0) 664 23 04 606, Email: info@panorama-alm.cc, Internet: www.panorama-alm.cc

Gampe Thaya, Gampealm 1, im Skigebiet Sölden-Hochsölden, Hüttenwirt: Jakob Prantl, Tel. +43 (0) 664 2400246, Fax +43 (0) 5254_501-160, Email: info@riml.com

Hotelempfehlung: Central Spa Hotel – 5-Sterne, Auweh 3, 6450 Sölden, Tel. +43 (0) 5254 2260-00, Fax. +43 (0) 5254 2260-511, Email: info@central-soelden.at, Internet: www.central-soelden.at

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