Sag, wo die Soldaten sind – Moskau dementiert Berichte über Tod von 100 russischen Militärs in der Ukraine

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Geben die Offiziere keine oder unbefriedigende Antworten, dann wenden sich die Betroffenen, die wie Joan Beaz in ihrem Lied "Sag mir, wo die Blumen sind" fragt: "Was ist gescheh`n?" an die russische Nichtregierungsorganisation (NGO) "Komitee der Soldatenmütter". Dort berichten Verantwortliche davon, dass sich mehr denn je Menschen mit Fragen und der Bitte um Hilfe an die NGO wenden würden.

Die Rede sei davon, dass die Soldaten zuletzt rund um Rostow gewesen sein sollen. Rostow liegt am Don und der fast 2 000 Kilometer lange Strom im Südwesten Russlands fließt nicht weit von den Volksrepubliken Donezk und Luganks entfernt ins Asowsche Meer.

Von ein paar Hundert Eltern ist aktuell in russischen alten und neuen Medien die Rede, die den Kontakt zu ihren Söhnen verloren hätten, berichtet auch Ella Poljakowa, die Leiterin der Nichtregierungsorganisation „Soldatenmütter von St. Petersburg“. Die Vermutungen, dass richtige russische Soldaten und nicht nur Freiwillige unter den drei bis vier – oder mehr, wer weiss das schon – Tausend Militärs seien, die für die beiden Volksrepubliken im Donbass und gegen das dort mehrheitlich verhasste und als faschistisch bezeichnete rechte Regime in Kiew kämpfen, wird immer lauter und häufiger vorgetragen. Poljakowa berichte laut RIA Novosti "vom Tod russischer Militärs in der Ukraine".

Als Reaktion wurde laut Spiegel-Online (29.08.2014) durch "das Justizministerium in Moskau" … die "’Soldatenmütter von St. Petersburg‘ als ausländische Agenten" eingestuft, was deren Arbeit "natürlich erschwere" wird Alexander Gorbatschow, "einer der Vetreter der Gruppe", zitiert.

RIA Novosti teilt mit, dass das Verteidigungsministerium Russlands Erklärungen von Menschenrechtlern über den Tod von rund 100 russischen Militärs in der Ukraine als „Schwachsinn“ dementiert habe und zitiert "einen ranghohen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums am Freitag in Moskau" mit den Worten: „Derartige Erklärungen stellen nichts anderes als eine Wiedergabe von Publikationen der ukrainischen Propaganda dar“, sagte .

Russland erklärte mehrmals, dass Moskau mit der Entwicklung im Südosten der Ukraine nichts zu tun hat. Laut Außenminister Sergej Lawrow gibt es keinen Grund, Russland für die Zuspitzung im Süden und Südosten der Ukraine verantwortlich zu machen. Das russische Verteidigungsministerium liefere der Volkswehr im Südosten der Ukraine keine Kampftechnik und Munition oder erweise keine sonstige Hilfe, hieß es in Moskau.

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