Russische Föderation weist allerlei Diplomaten aus, darunter vier aus der BRD, aber niemanden aus Österreich

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Moskau.
Blick über die Moskwa auf den Kreml, dem Amtssitz des Präsidenten der Russischen Föderation. Quelle: Pixabay

Moskau, Russland (Weltexpress). Dass die Völker der Russischen Föderation nicht ewige Prügelknaben sein wollen, das weiß die Welt spätestens seit dem erneuten Amtsantritt von Wladimir Putin. Zuvor musste die ungebremste Talfahrt der Wirtschaft unter Präsident Boris Jelzin, die allerdings in den letzten Jahren der Sowjetunion begann und von Michail Gorbatschow nicht aufgehalten werden konnte, gestoppt werden.

Längst haben sich die Russen erholt und nicht nur die reichen Russen. Immer mehr kommt auch in der Mittelschicht an, wenn auch viel zu wenig und zu langsam. Doch deren Wut wächst nicht gegen die Regierung im Moskauer Kreml, sondern gegen die USA und ihre Vasallen in der weiten Welt, vor allem gegen die in EU-Europa.

Wie du mir, so ich dir

Nachdem die US-Amerikaner 60 Diplomaten der Russischen Föderation nach Hause schickten und die UK-Engländer 23, womit wieder einmal deutlich wurde, woher der Wind weht, hielt Moskau dem Gegner in Washington und London nicht die andere Wange hin. Im Gegenteil. Das Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in Sankt Petersburg wurde dichtgemacht. Basta.

Dem ins russische Außenministerium bestellten US-amerikanischen Botschafter zu Moskau, Jon Huntsman, wurde mitgeteilt, dass die USA 60 Diplomaten aus Russland zurückholen müssten. Subito.

USA drohen den Russen

Huntsman hingegen drohte den Russen mit Sanktionen. Zugleich wurde dem Sender „RT“ in den USA aus dem Sendenetz geworfen.

Den Briten wurde ein Monat gewährt, um die Zahl ihrer Mitarbeiter zu reduzieren. Anschließend solle die Zahl der britischen Botschaftsmitarbeiter in Moskau der Zahl der russischen Botschaftsmitarbeiter in London entsprechen.

Auch Diplomaten der Bundesrepublik Deutschland müssen gehen, vier an der Zahl. Zuvor wurden vier Diplomaten der Russischen Regierung von der Merkel-Regierung, die eine Koalition der Wahlverliererparteien CDU, CSU und SPD ist, ausgewiesen. Ausgewiesen? Nennen wir es Rauswurf.

Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Rauswurf der Deutschen durch die Russen. Außenminister Heiko Maas (SPD) zeigte sich darüber nicht überrascht und gab zu Gehör, dass er mit den Russen reden wolle. Das muss der Ex-Messdiener aus Saarlouis und von Ex-SPD-Mitglied Oskar Lafontaine geförderte Sozi aus dem Saarland künftig mit weniger Personal an der Moskwa bewerkstelligen.

Maas und Merkel, hin oder her, die Russische Föderation reagierte adäquat auf die Maßnahmen der USA und des UK samt NATO- und EU-Vasallen.

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) machte den Aftergang seiner Kollegin aus der BRD, der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), nicht mit. Kurz schenkte den Lügen von Premierministerin Theresa May, Boris Johnson u.a. aus London im Kriminalfall Skripal keinen Glauben und verweigerte Washington und London die Gefolgschaft. Kein Wunder, dass kein Diplomat aus Österreich Moskau verlassen muss.

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